Dan Winslow - Pacific Private (Suhrkamp, 2009)

Bücher, schnell gelesen: Teil 903

Don Winslow - Pacific Private (Suhrkamp, 2009)
Don Winslow - Pacific Private (Suhrkamp, 2009)

Gelesen: 07. – 09.04.2012 (Zeit nicht genommen), netto 388 Seiten.

Keine Frage, was immer Don Winslow zu Papier bringt ist eine spannende, fesselnde und detaillierte Geschichte. Nach Pacific Private fühlt sich der Leser als Surf Experte. Ohne wenn und aber.

Der surfende Ex-Cop (aha), rausgeflogen bei den Cops wg. moralischer Sturheit (mhm), bleibt auch als Privatedetektiv ein solcher Sturkopf (yo) und nimmt daher die Dinge wie sie sind – und läßt nicht von ihnen ab.

Dabei zählen Freundschaften noch was, über den Job und die Moral hinaus, und werden nicht einfach weggeworfen. Doch als dann ein kleines Déjà-Vu passiert kommt eine Automatismus ins Rollen, so wie Wind in der Beringsee Wellen nach Hawaii und Kalifornien bringt – immer größer, immer mächtiger und am Ende alles verschlingend. Gut das Boone Daniels (ich hoffe mal er hat den Detektiv nach dem großen V. Daniel (David M. Pierce) benannt) nicht nur auf dem Surfbrett ein „Steher“ ist – sondern auch im Leben.

Soundtrack: Agent Orange!

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