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Dana Stabenow – Vor der Küste Alaskas (Kampa, 2025)

Gelesen: 12.02.2026 (netto 197 Seiten)

Aus dem amerikanischen Englisch von Mechtild Ciletti.

Kate Shugak, die 3te. Und eine kleine & feine Geschichte die so sehr flutschte das ich sie an einem Abend weggelesen habe.

Dana Stabenow schickt Kate diesmal auf für Kate ungewohntes aber mit deren Familienhistorie verbundenes Terrain (und verbindet das mit ihrer eigenen Geschichte, die zum Teil in der Jugend eben auf einem Krabbenkutter stattfand).

Kate wird als Ermittler der Staatsanwaltschaft auf einen Kutter geschickt, der auf den Aleuten Schneekrabben fängt. Zwei Besatzungsmitglieder sind verschwunden, der Kapitän und die Crew sagen das sie auf einer kleinen Aleuteninsel einfach abhanden gekommen sind.

Und offensichtlich hat der Kapitän was damit zu tun. Also wird Kate als Deckhand an Bord untergebracht mit dem Ziel herauszufinden, was eigentlich passiert ist.

Das Buch ist insofern keine spannender Krimi, als die Bösen von vornherein klar sind. Es bleibt aber schon eine spannende Jagd nach dem “was ist passiert”.

Und dabei gibt es ordentlich Details über die Krabbenfischer, ordentlich Aleuten-Historie (Kates Familie stammt von dort und ist im Rahmen der japanische Invasion der Aleuten im zweiten Weltkrieg interniert worden) und wie immer bei Dana Stabenow ganz viel Natur.

Flott zu lesen aber sicher kein Krimi mit Spannung, ehr eine weitere Facette von Kate Shugak. Und von Alaska. Lange bevor die Krabbenfischer bei DMAX als dangerploitation gelandet sind.

Natürlich klärt Kate den Fall, allerdings werden nicht alle Fragen nach dem “was” beantwortet. Passt.

Soundtrack dazu: Daikaiju – Attack Of The Crabwomen, was sonst?

PS: Und die Aleuten so?

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