Bücher, schnell gelesen: Teil 1.370

Mark Billingham - Die Schande der Lebenden (Atrium Verlag, 2017)
Mark Billingham – Die Schande der Lebenden (Atrium Verlag, 2017)

Gelesen: 27.01 – 07.02.2019, netto 448 Seiten

Ich habe mich lange nicht mehr so durch ein Buch gequält. Zwischendurch hätte ich fast aufgegeben, dann aber linste ein wenig „Crime“ durch die Psychogeschichte.

Das Setting ist einfach: Ein Therapeut und 5 Süchtige. Jeden Montag Therapiestunde. Und irgendwann wird eine Süchtige ermordet. Zuhause.

Die kluge Polizistin, die zuhause auch mit einer süchtigen Frau gestraft ist, erkennt sofort das die Lösung des Falles in der Gruppe liegt.

Die Lösung des Falles ist am Ende überraschend clever gemacht, der Weg dahin aber mit vielen Vor- und Zurückblenden versehen die vielleicht im Film wirken aber im Buch ehr anstrengend sind, vor allem wenn es Pyschospiele zwischen den Personen sind.

Wer auf der Suche nach Crime, Gore, Gewalt und Sex ist findet hier nur Krümmel. Wer ausgiebige Psychoanalysen mag wird fündig.

Soundtrack dazu: Psycho’s – Young, British and White, was sonst?

… established 2011, 1000 and one entries later!

Fer fucks sake – i just realized that the review of the Fucked Up show was my blog entry 1000 and that i completely omitted to capitalize on that little fun fact.

04.08.2011 marks the day i put this up, whilst the domain was in my possession actually many more years. But back then i decided to put www.oldpunks.de on permanent hiatus and go back expanding a wee bit more, just like in the early 80’s when i was putting out a small fanzine.

And now we are in 2019 and i have passed a thousand blags, wow. The only item i still don’t know is how many readers actually enjoy this shit. And what they enjoy. If you want to fill some of the void, just leave a comment.

Else it is fast forward to more books, more shows and, eventually, back to some footie.

Love and kisses,

D. – Custodian of the Archive

Bücher, schnell gelesen: Teil 1.369

Daniel Colve - Ragdoll (Ullstein, 2018)
Daniel Colve – Ragdoll (Ullstein, 2018)

Gelesen: 21.- 26.01.2019, netto 470 Seiten

Das Buch steht schon länger im Rückstand und ich habe es immer wieder nach hinten sortiert. Hauptgrund dafür der Waschzettel auf der Rückseite und das Cover. Und warum habe ich es überhaupt gekauft? Natürlich wegen der Übersetzerin: Die wunderbare Conny Lösch (ein Qualitätsmerkmal) hat übersetzt.

Und was habe ich bekommen? Eine perfekt und mit viel Street bzw. Cop Credibility erzählte Serialkiller Story mit einem großartigen Spannungsbogen. Und einer sensationell gemachten falschen Fährte, die am Ende auch den erfahrenen Krimi-Leser überrascht zurücklässt: Das Detail hatte auch ich übersehen.

Wow. Das war überraschend! Härte, Tempo, Gewalt und viel Blut – alles da was ein guter Slasher braucht, dazu jede Menge Cop Alltag. Cool. Trotz der Drohung auf dem Umschlag freue ich mich auf mehr.

Und verraten wird diesmal nix. Never.

Soundtrack dazu: Crown Court – What are you going to do?, was sonst?

PS: Vielleicht verrät ja Daniel Cole was…

PPS: Warum der Ullstein Verlag ein derart schlecht passendes Cover mit einem Stock-Foto dafür genommen?

Ist sowas nach der Haager Landkriegsordnung nicht geächtet?

Das Original kommt so und passend zu Thema daher:

Daniel Cole - Ragdoll (Orion Books, 2017)
Daniel Cole – Ragdoll (Orion Books, 2017)

Ich werde es glaube ich nie verstehen was das soll, ich kann es mir nur so erklären das entweder die Lektoren größenwahnsinnig sind oder aber die Lizenzkosten fürchten. Zum Kotzen!