… are the dark days over, already?

Kurzmitteilung

Home, sweet home...

Home, sweet home…

Ach Mensch, was waren das für elende Wochen. Zurecht hat sich der Verein vom Sportkameraden Vrabec getrennt, allerdings bringt das sooo viele Fragen – im Kern aber eine: Wie bekommt der Verein Stabilität hin? Ich würd ,ich zumindest mal nicht wundern wenn das neue Präsidium im Winter auch in Sachen Sportchef eine Entscheidung trifft.

Millerntor 23.09.2014 17: 27 ( (c) gehkacken.de)

Millerntor 23.09.2014 17: 27 ( (c) gehkacken.de)

Das Heimspiel gegen 1860 habe ich wg. Urlaub verpasst, damit auch die Dummheit des Sportkameraden Meggle die zu seiner Sperre führte. Also habe ich ihn als Trainer der 1. Herren noch nicht gesehen – eines ahne ich zumindest schon: Es ist ein Ruck durch das Team gegangen, vieleicht auch durch die vielen Verletzten. Was macht mann dann als Trainer? Mann nimmt Spieler denen man gut kennt und denen man blind vertraut – bei Meggle sind das Spieler aus der U23. Ergo waren Kurt und Startsev in der Startelf und später dann Uphoff für 5 Minuten.

Ich fands gut, ich fand es schön das Daube und Kringe Regie führen konnten, ich fand es gut wie Nöthe und Rzatkowsi defensiv arbeiteten und ich war entsetzt, wie wenig Verhoeck vorne Bälle festmachen konnte (obwohl er laut Statistik die meisten Zweikämpfe führte). Und – immer wieder – ist es erstaunlich wie schlecht sein Timing bei Kopfbällen ist: 90% werden untersprungen. Hat der was mit den Augen oder dem räumlichen Sehen? Aber zum Glück war der BTSV vollblind, ich hatte am Ende keine Sorge! Die nächsten 4 Wochen werden zeigen wohin die Reise geht, ich sehe die Saison aber als “Reset” und “Konsoldierung” und habe keine großem Ambitionen. Lieber endlich eine langfristige Entwicklung einleiten und durchhalten!

Millerntor 23.09.2014 17: 44 ( (c) gehkacken.de)

Millerntor 23.09.2014 17: 44 ( (c) gehkacken.de)

Schön das meine Kumpels um mich rum ihre Lütten mitbringen – da gibt es immer was zu staunen: Leckere Käsebrötchen mit Tomaten und Paprika zum Beispiel…

 

 

 

Millerntor 23.09.2014 18:17 ( (c) gehkacken.de)

Millerntor 23.09.2014 18:17 ( (c) gehkacken.de)

… oder aber ganz Lütte mit gesundem Durst und klasse Mickey-Mäusen über den Ohren!

Die ganze Gegengerade singt und tanzt für euch!

Forza FCSP!

Bücher, schnell gelesen: Teil 1.064

Ulf Miehe - Lilli Berlin (Rotbuch, 2014)

Ulf Miehe – Lilli Berlin (Rotbuch, 2014)

Gelesen: 18. – 20.09.2014, netto 201 Seiten

Versteht das heute noch jemand. Ost vs. West? West-Berlin in den 70ern? Der Roman von Ulf Miehe ist von 1981 und jetzt bei Rotbuch wiederentdeckt worden – zurecht. Allerdings ohne etwas Hintergrundwissen zu BRD, DDR und West-Berlin ist das echt schwer zu verstehen – dann bleibt eine kleine aber ggf. auch zu kurze Krimigeschichte aus vielen Blickwinkeln.

Aber wenn das Kopfkino den richtigen Hintergrund einstellt dann ist das ein spannendes Drehbuch und das Kino fängt sofort an in schmutzigen Farb-Bildern zu flackern. Der Autor starb früh (1989) und machte weniger in Büchern als in Drehbüchern – insofern ist das gute Kopfkino. Und die Geschichte um Flucht aus der DDR, Liebe und Verrat ist eine schöne, die auch noch aus den verschiedenen Perspektiven und mit Hilfe kleiner Kniffe wie “Polizeiverhör” dargestellt wird.

Wer aufpasst, kann sogar die Pointe finden! Wäre es ein Tatort, wäre das um 21:30!

Soundtrack dazu: PVC, was sonst?

PS: Das original Cover war elend langweilig, das neue passt besser!

Ulf Miehe - Lilli Berlin (Piper, 1981)

Ulf Miehe – Lilli Berlin (Piper, 1981)

Bücher, schnell gelesen: Teil 1.063

Simon Garfield - Karten! (Theiss,/WBG, 2014)

Simon Garfield – Karten! (Theiss,/WBG, 2014)

Gelesen: 14. – 18.09.2014, netto 482 Seiten.

Das ist spannend – ich liebe Karten und ich vertraue auch heute noch im Ausland lieber einer gedruckten Karte als meinem Smartphone und der installierten Navi-App. Schon als Kind liebte ich meinen Westermann “Atlas zur Weltgeschichte” und das Reisen mit dem Finger auf der Landkarte. Und die Freude, einen Ort in Echt zu erleben den ich vorher mit dem Finger erkundet hatte (zB bei Radtouren in Hamburg). Simon Garfield nimmt uns mit auf eine Reise in die Geschichte der Karten und vor allem die Irrtümer, die ihren Weg in die Karten fanden. Das ganze immer mit Beispielen und immer mit einem Augenzwinkern. Klasse und für die heutigen “Navivertrauer” sicherlich absonderlich. Ich mag das! Ich stöber zum Beispiel regelmäßig bei David Rumsey, um historische Karten von Orten zu finden die ich mag bzw. die ich besuche – es lohnt sich!

U.a. erklärt er woher der “Atlas” eigentlich kommt und gibt uns auch Beispiele für die ersten gelungenen “Visualisierungen” wie zB die 1899er London Poverty Map von Charles Booth:

Charles Booth - London Poverty 1899

Charles Booth – London Poverty 1899

Soundtrack dazu: Swell Maps, was sonst?

PS: Das Cover ist wie das englische Cover, aber das amerikanische Cover ist “smart“!

On The Map - US Cover

On The Map – US Cover

On the Map - UK Cover

On the Map – UK Cover