
Gelesen: 05. – 08.02.2026 (netto 189 Seiten)
Deutsch von Iris Konopik.
Wow, eine spannende Fingerübung. Wie schlägt frau eigentlich den Bogen von heute (und dem Versuch illegal einen Swimmingpool zu bauen) zum Ausbruch aus dem Patriachat vor 35.000 Jahren?
Ganz einfach sagt Hannelore Cayre und macht daraus einen Kirmi, der eben vor 35.000 Jahren spielt.
Klingt vertrackt, ist es am Ende aber nicht. Das hier und das damals sind gut miteinander verwoben und die eigentliche Story findet ganz im damals statt. Und, bewusste und passende Entscheidung, die Menschen vor 35.000 Jahren sprechen unsere Sprache und heben damit die Geschichte zurück zu uns.
Natürlich, wie immer bei Ariadne, geht es um eine weibliche Sichtweise. Hier um den Ausbruch einer Frau aus den archaischen Strukturen und einer viel zu kleinen Weltsicht. Und warum? Weil sie es kann. Weil sie es besser kann als die Männer.
Eine wirklich schöne Story, bei Neal Stephenson wären es 800 Seiten geworden. Die Essenz aber, die kommt auch in weniger als 200 Seiten rüber.
Soundtrack dazu: Les Thugs – Femme Fatale, was sonst?
PS: Und Hannelore so?

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