Bücher, schnell gelesen: Teil 1.518

Simone Buchholz – River Clyde (Suhrkamp Nova, 2021)

Gelesen: 22. – 24.04.2021, netto 221 Seiten.

Danke Simone Buchholz! Danke für die wunderbare Serie rund um Chastity Riley. Und danke auch für diesen prägnanten Abschluss.

Revolverherz. Knastpralinen. Schwedenbitter. Eisnattern. Bullenpeitsche. Blaue Nacht. Beton Rouge. Mexikoring. Hotel Cartagena. River Clyde.

In Hotel Cartagena wurde Team rund um Chastity quasi und wirklich auseinandergesprengt. Die Reste sind verstreut und offensichtlich verwirrt. Chastity hat sich nach Schottland verzogen und trinkt sich durch Glasgow.

Ihre Team ist entweder in Dienstverweigerung (trotz eines Falles mit miesen Immobilienmaklern) oder beim Gruppenkuscheln. Einen weiteren Fall bekommen sie alle nicht. Aber wir dürfen dabei sein, wie sie ihre Wunden lecken und heilen.

Vor allem Chastity, die sich in Glasgow den Geistern der Familie nachstellt und mit ihrer toten Mutter Zwiesprache hält. Und ganz tief in Gläser der Pubs eintaucht.

Das muss Frau sich erstmal trauen: Eine perfekte Krimi-Serie voller tollem Hamburger Lokalkolorit auf diese prägnante und unprätentiöse Weise zu beenden. Chapeau!

Die Zauberfrage aber: Was kommt jetzt von der wunderbaren Simone Buchholz? Meine Fresse – ich bin gespannt.

Soundtrack dazu: Jimmy Riley – Woman Gotta Have It, was sonst?

PS: Some views on River Clyde

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