Bücher, schnell gelesen: Teil 1.275

Jo Nesbø - Durst (Ullstein, 2017)
Jo Nesbø – Durst (Ullstein, 2017)

Gelesen: 16. –  21.10.2017, netto 620 Seiten

Nach den verschiedenen Seitenprojekten von Jo Nesbø ist endlich der 11te Harry Hole Roman da … und der geht ohne Startschwierigkeiten sofort in die Spur. Und eins ist über die Jahre klar geworden: Harry Hole ist tatsächlich ein Hardboiled-Cop und seine Fälle werden immer härter.

Diesmal wird er quasi aus dem Ruhestand zurückgeholt und er erkennt schnell, dass sein Gegner etwas ist das er schon kennt. Und das ist böse.

Das großartige an diesem Buch (das am meisten Spass bringt wenn man die anderen 10 Bücher kennt) ist, dass hier echter Polizeiarbeit zugeschaut werden kann: Statistiken helfen, Technik hilft und das der Täter Tinder benutzt um seine Opfer zu finden hilft auch High-Tech. Und, wie das eben so ist, ist eine Auskunft von einem App-Betreiber in den US of A verdammt schwer zu bekommen. Und was hilft noch: Abklappern. Ausschließen. Und kluge Korrelationen herstellen.

Dazu lösen sich noch ein paar lose Fäden aus den vorherigen Büchern auf, so dass es einfach ein fulminantes Comeback ist. Ach ja, blutig ist es auch!

Hast du Band 1-10 der Harry Hole Reihe durch? Dann kaufen. Ansonsten: Zurück auf Anfang!

Soundtrack dazu: Kvelertak – Blodtørst, was sonst?

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