Don Winslow - Tage der Toten (Suhrkamp, 2010)

Bücher, schnell gelesen: Teil 895

Don Winslow - Tage der Toten (Suhrkamp, 2010)
Don Winslow - Tage der Toten (Suhrkamp, 2010)

Gelesen: 02.03. – 08.03.2012 (Zeit nicht genommen), netto 680 Seiten.

Wow. Das ist ein großartiger Brocken. Suhrkamp hat mit den Zitaten von Ken Bruen und James Ellroy auf dem Backcover nicht übertrieben – das ist ganz großer Stoff.

In „epischer“ Breite, Tiefe und Länge wird die Geschichte der Drogenproduktion, des Drogenvertriebes von Lateinamerika (und Nord-Mexiko im speziellen) und der Drogenbekämpfung (der US of A) anhand einer kleinen Geschichte in ein großartiges „Sittenbild“ im Stile eines Krimi’s verpackt.

Das ganze st nicht nur großartig flüssig geschrieben, sondern auch noch wunderbar realistisch und lakonisch: Ein brutales Geschäft, verquickt mit der großen Politik (Stichwort: „Iran Contra Affäre“ u.a.) und mit der kleinen Politik (vor allem in Mexiko). Wer dieses Buch gelesen hat, stellt keine Fragen mehr warum die Drogen in die US of A kommen.

Ganz großes Kino, dennoch wurde bisher nur der Folgeroman („Zeit des Zorns“) verfilmt, ich denke mal weil die Story weniger Komplex. moderner und „schneller“ ist. In meinem Kopfkino jedoch ist „Tage der Toten“ schon jetzt ein Hit. Lesen. Unbedingt Lesen!

Soundtrack: Meat Puppets!

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