Pablo De Santis - Das Rätsel von Paris (Unionsverlag METRO 540, 2011)

Bücher, schnell gelesen: Teil 890

Pablo De Santis - Das Rätsel von Paris (Unionsverlag METRO 540, 2011)
Pablo De Santis - Das Rätsel von Paris (Unionsverlag METRO 540, 2011)

Gelesen: 04.02. – 11.02.2012 (Zeit nicht genommen), netto 298 Seiten.

Nicht nur der Set seiner Bücher spielt in der Vergangenheit, auch seine Sprache, seine Sprachbilder und der Kontext wirken seltsam altertümlich – Pablo De Santis schreibt eigentlich ehr „Literatur“ entlang eine Krimi-Storyline.

Das Rätsel von Paris“ beginnt in seiner Heimat Argentinien und spielt dann zügig vor dem Hintergrund der Weltausstellung 1889 in Paris – etwas das viele Menschen in der heutigen vernetzten und medialen Welt sich nicht mehr verstehen können.

Pablo De Santis ruft eine längst vergessene Welt zurück, in der Detektive noch nicht Polizisten waren und Polizisten eigentlich nichts waren. Detektive jedoch waren berühmt und ihre Fälle wurden in Zeitungen breitgetreten (keine Fehrnsehen, kein Kino, kein Internet) – das ganze mit einem sympathischen Augenzwinkern in Richtung des Detektivgenres  im Allgemeinen und des Detektiv (eg. Holmes) und Assistent (eg. Watson) im speziellen. Eine muntere Story, viel Geschichte und ein überraschender Ausgang: eine klassische Detektivstory aus dem 19. Jahrhundert!

Musik dazu: Les Thugs!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.