Bücher, schnell gelesen: Teil 1.106

James Ellroy - Perfidia (Ullstein, 2015)
James Ellroy – Perfidia (Ullstein, 2015)

Gelesen: 01. – 21.05.2015, netto 943 Seiten.

Hammer! Der erste Krimi, an den ich mein Herz verloren hatte, war „Die Schwarze Dahlie“. Das erste Krimi Universum, das ich komplett verschlungen habe, war das von James Ellroy.

Und jetzt sie alle wieder da: Dudley Smith, Buzz Meeks,  Scotty Bennett, Lee Blanchard, Sid Hudgens, Ward Littell und sogar Elisabeth Short, die wunderschöne Tote aus der „Schwarzen Dahlie“.

Hammer!

Das L.A. Quartett (Die schwarze Dahlie, Blutschatten, Stadt der Teufel, White Jazz) bekommt ein Prequell verpasst. Nachdem er sich zuletzt über die Kennedys und an der Geschichte der US of A der 50er, 60er und 70er abgearbeitet hatte („Underworld Trilogie“) kehrt er nach L.A. zurück und beginnt zeitlich vor der „Black Dahlia“.

Hintergrund ist der Angriff der Japaner auf Pearl Harbor und die Japsenpanik in L.A. – davor  zieht er ein großartiges Epos auf. Es umfasst den Zeitraum zwischen dem 06.12. und dem 29.12.1941 wird im Stakkatoerzählstil- der ihm so eigen ist -erzählt. Atemlos werden echte Ereignisse und echte Personen mit einer Spur des Betruges, der Korruption und der Gewalt verknüpft. Nichts wird dabei ausgelassen und niemals wird der moralische Zeigefinger erhoben. Perfekt!

Wie schon im L.A. Quartett ist L.A. nichts anderes als eine Stadt der Verdammten in der die Polizei die absolute Macht hat. Und alle böse sind. Und keiner einander vertraut. Vergesst die Stadt der Engel – hier regieren Teufel.

HAMMER! LESEN! SOFORT!

Soundtrack dazu: White Flag – Jungle, was sonst?

PS: Das deutsche Cover ist wie das Original aber diese Variante ist um Lichtjahre besser…

James Ellroy - Perfidia (William Heinemann, 2014)
James Ellroy – Perfidia (William Heinemann, 2014)

 

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