Jo Nesbø - Die Larve (Ullstein, 2011)

Bücher, schnell gelesen, Teil 874

Jo Nesbø - Die Larve (Ullstein, 2011)
Jo Nesbø – Die Larve (Ullstein, 2011)

Gelesen: 31.10. – 07.11.2011 (Zeit nicht genommen), netto 554 Seiten

Ah, der gute alte Harry Hole ist wieder da. Eigentlich habe ich ihn nicht vermisst. Der „Step-out“ aus der Harry Hole Serie war mit „Headhunter“  eigentlich gelungen, die Rückkehr von Harry nach Oslo war also eigentlich nicht notwendig.

Die Geschichte wäre eigentlich langweilig bzw. eine Wiederholung (wenn auch auf gaaanz hohem Niveau) aller „alten“ Bücher wenn Jo nicht einen neuen Erzählstil eingefügt hätte. Im Grunde gibt es eine Geschichte aus 2 Perspektiven – und das wirklich gelungen bzw. die Storyline wird dadurch spannender.

Schön auch, das wieder sehr viel und sehr tief in der Art der Norweger herumgebohrt wird – ich erkenne viele Dinge wieder (ich war/bin beruflich öfter in Oslo). Am Ende gibt es noch einen eleganten Cliff-Hänger der für mich die Frage läßt ob die Harry Hole Serie damit am Ende ist. Wahrscheinlich auch Absicht, oder?

Fazit: Wer alle anderen gelesen hat muss dieses auch lesen. Als Einstiegsbuch in die Welt von Harry (wo ist das Joy Division T-Shirt?) ist es denkbar ungeeignet.

Soundtrack: Mission of Burma, was sonst?

 

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