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Jörg Juretzka – Nomade (Rotbuch, 2022)

Gelesen: 28. – 29.08.2022 (netto 229 Seiten)

Endlich wieder ein Rotbuch Krimi (eine der besten Krimi-Reihen ever in Deutschland, incl. Hard Case Crime – leider leider leider kommt da nicht mehr viel), endlich wieder ein Kristof Kryszinski Buch von Jörg Juretzka.

Es gibt kaum etwas besseres!

Band 14 mit dem Anti-Helden und inzwischen ist Jörg Juretzka weit abseits des traditionellen Krimis unterwegs.

Kristof hat die Stormfuckers und Marseille hinter sich gelassen, über das Mittelmeer nach Nordafrika rübergemacht und sich in die Sahara verzogen. Alleine, nur mit seinem Mercedes L312 und seinem Hund Bella.

Und ab und an sucht er nach verschwunden Menschen in der Wüste, meist in der Hoffnung bzw. Gewissheit Tote zu finden und ein wenig Geld mit dem überbringen von Nachweisen zu verdienen. Denn mit Lebenden will er sich eigentlich nicht mehr abgeben.

Als er dann doch eine junge Äthiopierin findet, frische Mutter noch dazu, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Aus dem Freigeist wird notgedrungen ein Menschenschmuggler. Und genau wie er geahnt hat, bedeutet das die Vertreibung aus dem Paradies.

Kristof über Wohnmobile ( (c) Rotbuch Verlag 2022)
Kristof über elektronische Autos ( (c) Rotbuch Verlag 2022)

Mit der über viele Jahre erworbenen Bauerschläue bringt er seine Schützlinge nach Europa, nach Deutschland und in die deutsche Bürokratie.

Und haut wieder ab.

Einfach ein herrliches, lockeres und durch- und durch lustiges Hardboiled Lesevergnügen. Hoffentlich kommt da noch mehr!

Soundtrack dazu: Die X-Agenten – Durch Die Wüste, was sonst?

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