Bücher, schnell gelesen: Teil 1.461

Sophie Hénaff – Mission Blindgänger (C. Bertelsmann, 2020)

Gelesen: 13. – 20.07.2020, netto 297 Seiten

Neues von der Sophie Hénaff und der Chaos-Brigade. Der erste Band war ein schierer Spaß, der zweite Band weniger lustig und mit mehr Polizeiarbeit.

Der dritte Streich ist irgendwie indifferent, weder durchgehend lustig noch mehr echte Polizeiarbeit. Er ist vor allem wuselig. Denn Brigademitglied Capitaine Eva Rosière ist in ihrem literarischen Nebenerwerb nunmehr Drehbuchautorin … und zugegen als der von ihr extrem gehasste Regisseur ermordet wird. Der, dem sie mehrfach und laut „ich bring dich um“ an den Kopf geworfen hat – vor dem gesamten Filmteam.

Wie es dann kommt, das ihre Brigade ermittelt ist mit Sicherheit keine echte Polizeiarbeit und wie ermittelt wird (die Polizisten springen als Schauspieler ein) ist zwar eine lustige Idee aber nicht wirklich eine Buchidee.

Was gelungen ist, ist den Mörder auf kleinstem Raum klug zu verstecken. Aber das macht das dieses Buch jetzt nicht wirklich zu einem Killer, ehr zu einer leichten Lektüre die schnell verdaut ist.

Wirklich lustig und spannend wird sein, wenn dieses Buch verfilmt wird – etwas mit dem Sophie Hénaff im Abspann kokettiert. Das ist dann ein Buch im Film im Film im Buch. Und das dürfte lustig sein (aber, hach, es gibt ja kaum lustige Filme aus Frankreich).

Schade – diese Reihe biegt für mich falsch ab.

Soundtrack dazu: The No-Talents – Bad Story … Bad Movie, was sonst?

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