Bücher, schnell gelesen: Teil 1.427

William Boyle - Einsame Zeugin (Polar Verlag, 2019)
William Boyle – Einsame Zeugin (Polar Verlag, 2019)

Gelesen: 11. – 12.12.2019, netto 289 Seiten. 

Das zweite Buch von William Boyle im Polar Verlag. Amy, die in Gravesend eine ehr begleitende Rolle spielte, rückt hier in den Vordergrund.

Ihre Zeit als Barkeeper ist vorbei, ihre Zeit als Punk Rockerin ist vorbei und ihre große Liebe Allesandra ist nach Los Angeles zurückgekehrt um als Schauspielerin Erfolge zu feiern.

Und was macht Amy nach all den Jahren im Underground, in der Szene?

( (c) Polar Verlag 2019)
( (c) Polar Verlag 2019)

Amy landet bei der Kirche. Kümmert sich nicht mehr um Säufer und Szenegänger sondern um alte Leute. Leute die niemanden mehr haben.

Und wird komisch. Bieder. Versteht die Welt nicht mehr. Und stolpert mitten in einen Mord hinein, den sie aber nicht der Polizei meldet. Spielt Detektiv. Und ihre selbst gewählte, einfache und fromme Welt explodiert in 1000 Scherben, die sie nie wieder zusammenbekommt.

Ihr Vater taucht auf, wieder ab und wird von ihr benutzt. Alte Freunde tauchen auf und werden von ihr benutzt. Ihre große Liebe Alessandra taucht auf … und bleibt. Doch nicht. Und am Ende müssen Leute sterben damit sie erkennt das Kirche nicht das richtige ist.

Der Cliffhänger am Ende ist dann eine wunderbare Parabel – ich bin sehr gespannt wie diese Geschichte weitergeht. Run Amy, run!

Soundtrack dazu: The Mahones – Streets Of New York, was sonst?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.