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  • … we wanna ref!

    … we wanna ref!

    Home, sweet home...
    Home, sweet home…

    Mit 3 Niederlagen (bis auf die gegen den BTSV alle super doof) war Druck auf das Team und den Coach dann doch schon real, es wurde Zeit für den ersten Dreier!

    Millerntor (10.09.2016 12:58 (c) gehkacken.de)
    Millerntor (10.09.2016 12:58 (c) gehkacken.de)

    Und bei bestem Sommerwetter im September nahm das Team die Herausforderung an, auch wenn die Armina erstmal alles dafür tat das es im Krankenlager des FCSP nicht zu einsam wurde: Nehrig wurde “angetreten”, Gonther wurde “rausgetreten” und der Schiri ermahnte niemanden.

    Nach 20 absoluten Chaos- und Spielunterbrechminuten ging es dann los und nur der FCSP drückte – und hatte durch Aziz die erste Chance und dann auch später das erste Tor. Nach der Pause gaben wir einen doofen Freistoss nach einem im Mittelfeld vergurkten Ball weg und der landete im Winkel. Kotz. Aber ab der 65. drückte dann nur noch St. Pauli und zu recht machte Sahin in der 90. den Sieg klar.

    Das Publikum am Millerntor hatte ein feines Gefühl – der Siegesgesang wurde für ein gellendes Pfeiffkonzert für den Schiri und sein Team unterbrochen. Selten hatten wir jemanden der so genervt hat, so oft falsch lag und einfach einen ganz schlechten Eindruck machte. Den Werkzeugmacher aus Sauldorf in Südbaden will ich so schnell nicht mehr sehen! Ein Elfmeter und ein weiteres Tor hat er uns gekostet – das Spiel wäre sicher ach bestimmt 4:1 ausgegangen!

    Der Rest aber war Jubel und die Gewissheit: Die Saison fängt jetzt erst an!  Und wenn Frosch dann noch recht behält mit Ryo und Aziz 1 Tor pro Spiel hält … dann wird das schon!

    Millerntor (10.09.2016 14:59 (c) gehkacken.de)
    Millerntor (10.09.2016 14:59 (c) gehkacken.de)

    PS: Auch wenn wir jetzt wieder zu Fuss zum Stadion gehen können – 13:00 am SA ist eine Kack Anstoßzeit! 15:30 jetzt!

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.194

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.194

    Michael Dibdin - Schwarzer Trüffel (UT Metro, 2016)
    Michael Dibdin – Schwarzer Trüffel (UT Metro, 2016)

    Gelesen: 11. – 18.09.2016 netto 314 Seiten

    Mist, in der Hektik des Umzuges habe ich von den drei noch zu lesenden Aurelio Zen Büchern bei UT Metro leider das letzte zuerst angefangen – auch wenn die Fälle nicht wirklich aufeinander aufbauen ist das einfach ärgerlich. Genauso ärgerlich wie Verlage, die sich bei einer Neuauflage oder Erstausgabe ebenso nicht an die inhaltliche Reihenfolge halten.

    Nevermind, der 6te Fall mit Aurelio Zen und irgendwas ist schief gelaufen: Er bekommt einen Spezialauftrag von einem einflussreichen Weinliebhaber (der offensichtlich so mächtig ist das Aurelios Chefs diesen einfach “weitergeben”) und soll die Unschuld eines Weinbauern beweisen, damit dieser einen Jahrhundertwein keltern kann.

    Also endet der Vize-Questore im Piemont, in einem Dorf wo jeder Dreck am stecken hat: Trüffel und Wein waren schon immer gute Möglichkeiten illegal Geld zu machen. Dazu ein wenig alter Ärger aus der Kriegszeit und insgesamt Missgunst. Herrlich verrückte Charaktere und ein ebenso herrlich durchgeknallter, selbstherrlicher und diesmal auch zugerauchter Komissar, der scheinbar völlig den Überblick verliert. Vor allem seine Eigenheiten machen ihn irgendwie zum Anti-Helden, das kommt echt gut.

    Des Rätsels Lösung ist dabei dem Leser näher als dem Komissar, da der Täter teilweise in der Ich-Perspektive erzählt. Das ist dennoch ein weiteres Kapitel gibt in dem der Täter …. stop: Einfach nur cool – also selber lesen.

    Dunkel, herzlich und der Region verbunden. Bisher der beste Aurelio Zen für mich!

    Soundtrack dazu: Psycho Vandals, was sonst?

     

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.193

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.193

    Nicholas Petrie - Drifter (Suhrkamp, 2016)
    Nicholas Petrie – Drifter (Suhrkamp, 2016)

    Gelesen: 31.08. – 10.09.2016 netto 400 Seiten (Lesezeit durch Umzug in die Länge gezogen).

    Das wird mit Sicherheit verfilmt, über weite Teile ist das fast ein perfektes Drehbuch für einen traditionellen Actionfilm (mit einem Veteranen als Helden) mit einer lauten Anklage an die US of A: Vergesst den Fallout vom Krieg nicht – er ist hier im Land! Dazu noch ein schönes Stück Kritik am Finanzsystem – eine runde Sache!

    Nicholas Petrie ist ein erfolgloser Autor der, nach einem Mini-Erfolg in 2006 mit einer Kurzgeschichte, in 2008 das Schreiben an den Nagel gehängt hat. Dann allerdings brachte ihn seine Arbeit mit Veteranen des Golf- und Afghanistan-Krieges zusammen und darauf entstand dann “The Drifter“: Ein US-Veteran mit echten Problemen will Helfen. Und, wie er es gelernt hat, geholfen wird bis zum bitteren Ende. Und wenn dafür Menschen sterben müssen – dann ist das so.

    Ein schönes Buch: Ehrlich, brutal und mit dem vielleicht lustigstem Buddy seit langem: Einem stinkenden 80KG Köter der Pfefferspray zum Frühstück verspeist. Cool! Teil 2 folgt bald, obwohl kein richtiger Cliff-Hänger eingebaut wurde. Mal sehen wie das so klappt. Ach ja, spannend ist es auch, nur wenige “hints” erlauben dem erfahrenen Leser vorherzuschauen. Gut gemacht!

    Soundtrack dazu:  Masked Intruder, was sonst?

    PS: Das deutsche Cover ist besser als das Original – Chapeau!