Bücher, schnell lesen, Teil 871

Jörg Juretzka - Freakshow (Rotbuch 2011)
Jörg Juretzka - Freakshow (Rotbuch 2011)

Gelesen: “Freakshow” 07.10.2011 – 08.10.2011 (Zeit nicht genommen, netto 214 Seiten)

Seit 1998 (und zum Glück weitestgehend bei meinem Lieblingsverlag Rotbuch) beglückt Jörg uns mit Kristof Kryszinski, einer Lusche von Privatdetektiv. Einzig Gonzo Gonschorek, eine Lusche von Video-Geier mit detektivischen Anflüchten aus dem Hause Karr & Wehner und ebenfalls aus dem „Pott“ kommt da mit.

Sobald ich eines der Kristof Bücker in der Hand habe komme ich aus dem Grunzschmunzel-lesen nicht mehr raus, in der Regel werde ich von meiner Umgebung sehr schräg angeschaut. Meistens, wenn ich denn eine kurze Passage vortrage, wird sogar verängstigt  oder entsetzt zur Seite geguckt.

Harter Stoff, immer nah am Untergang, so wie das Leben auf der Straße und in der Gosse nun mal ist. Schade nur, das diesmal die Stormfuckers nicht wirklich mitspielen und das die zarten Liebesbande eigentlich keine sind. Aber who fucking cares, wenn der Held am Ende wieder der verlierende Sieger ist!

Lesen, am besten in der Bahn oder in Gesellschaft. Soundtrack: Antiseen!

Bücher, schnell lesen, Teil 870

Neal Stephenson - reamde (William Morrow 2011)
Neal Stephenson - reamde (William Morrow 2011)

Gelesen: “reamde” 24.09. – 07.10.2011 (Zeit nicht genommen, netto 1042 Seiten)

Wie lange habe ich darauf gewartet! Mein Lieblings Non-crime Autor mit einem neuen Buch. Schon seit vielen Monaten als US-Import bestellt (natürlich die teure Hardcover Auflage mit den stylisch „roh“ beschnittenen Seiten) kommt es direkt am US Erscheinungstag hier an – cool.

„Anthem“, sein vorheriges Buch, war ja ein schweres Sci-Fi Biest das sich nur durch wirklich ernsthaftes Durchkämpfen sinnvoll lesen lassen wollte – „reamde“ ist ein furioses Come-Back mit einer Story die so nah wie noch nie (zumindest nicht seit „Zodiac“) an der Realität ist und so cool und federleicht wie ein – naja fast – schmunzelnder californischer Krimi (ein Hauch David M Pierce nehme ich war) auch wenn er weiter oben (in Orgon), weiter im Süden (China) und überhaupt einmal um die Welt spielt.

Äußerst elegant wird die Welt der Hacker, der Mafia, der MMOG’s und die der islamistischen Terrorristen (und der US-Hinterwäldler – Vorsicht, die Guten!) so fein und detailgetreu verwoben. Einige Abende konnte ich das Buch nicht vor 01:00 aus der Hand legen – die Geschichte ließ mich nicht los.

Lesen, ohne Rückfrage! Soundtrack dazu: Supersuckers!

(PS: Neal Stephenson lese ich immer im englischen Original, selbst die beste Übersetzung bekommt Probleme mit dem Cyber-slang etc – es lohnt sich im Original einzutauchen!)

Tribun, Tribuene, Tribunal?

Home, sweet home...
Home, sweet home...


Das wird eine schwere Geburt, und es wird endlos Lärm, Diskussionen und Anschuldigungen geben… Soll der FCSP den „ganz großen Wurf“ wagen? Soll das Stadion „langweilig“, „einheitlich“ oder „wie geplant“ aussehen? Egal was – das Thema is schwierig und die Meinungsbildung auch. Was hilft? Bei der Meinungsbildung sicherlich die Broschüre der AG Stadionplanung!