Bücher, schnell gelesen: Teil 904

Don Winslow - Pacific Paradise (Suhrkamp, 2010)
Don Winslow - Pacific Paradise (Suhrkamp, 2010)

Gelesen: 10. – 12.04.2012 (Zeit nicht genommen), netto 379 Seiten.

Bone Daniels hat „Pacific Private“ überlebt aber das Chaos lichtet sich nicht. Seine „alte“ Liebe ist Profi-Surfer geworden, die neue sorgt dafür das seine Freunde sich von ihm abwenden (naja, seine Sturheit wohl ehr … ).

Das Böse ist über ihr kleines Surferparadies gekommen, im kleinen wie im großen. Also macht sich Boone auf das ganze aufzudröseln, was irgendwie aber niemand so recht will. Er hat auch keine Ahnung was er da eigentlich aufdröselt und gerät natürlich voll unter die Räder und all die lang gepflegten Freundschaften, die ihm so wichtig sind, gehen den Bach runter (fast).

Klasse Buch, viel drive und viele Wendungen. Schade das die Reihe so nicht weiterentwickelt wurde.

Soundtrack: Huevos Rancheros!

Bücher, schnell gelesen: Teil 903

Don Winslow - Pacific Private (Suhrkamp, 2009)
Don Winslow - Pacific Private (Suhrkamp, 2009)

Gelesen: 07. – 09.04.2012 (Zeit nicht genommen), netto 388 Seiten.

Keine Frage, was immer Don Winslow zu Papier bringt ist eine spannende, fesselnde und detaillierte Geschichte. Nach Pacific Private fühlt sich der Leser als Surf Experte. Ohne wenn und aber.

Der surfende Ex-Cop (aha), rausgeflogen bei den Cops wg. moralischer Sturheit (mhm), bleibt auch als Privatedetektiv ein solcher Sturkopf (yo) und nimmt daher die Dinge wie sie sind – und läßt nicht von ihnen ab.

Dabei zählen Freundschaften noch was, über den Job und die Moral hinaus, und werden nicht einfach weggeworfen. Doch als dann ein kleines Déjà-Vu passiert kommt eine Automatismus ins Rollen, so wie Wind in der Beringsee Wellen nach Hawaii und Kalifornien bringt – immer größer, immer mächtiger und am Ende alles verschlingend. Gut das Boone Daniels (ich hoffe mal er hat den Detektiv nach dem großen V. Daniel (David M. Pierce) benannt) nicht nur auf dem Surfbrett ein „Steher“ ist – sondern auch im Leben.

Soundtrack: Agent Orange!

SCHUBERT RAUS

Home, sweet home...
Home, sweet home...

ne, wirklich. ich bin nicht zufrieden. und ich sehe eine schlechte entwicklung. und das schlimmste: da macht das team nach 15 sekunden nach wiederanpfiff das 3:3 (nach 0:3) und der coach wechselt nicht sofort offensiv. ich leg mich fest: er bringt es nicht.
und dabei mecker ich noch nicht mal ueber den keeper. ich mecker ueber die maengel im spielsystem.
und wer einen nicht-stuermer wie saghlik bringt, der hat es nicht drauf.
frust.