Don Winslow - Die Sprache des Feuers (Suhrkamp, 2012)

Bücher, schnell gelesen: Teil 902

Don Winslow - Die Sprache des Feuers (Suhrkamp, 2012)
Don Winslow - Die Sprache des Feuers (Suhrkamp, 2012)

Gelesen: 04. – 06.04.2012 (Zeit nicht genommen), netto 410 Seiten.

Ach, endlich wieder ein Buch das flüssig und in großen Schüben „einläuft“. Aus dem großen und in Summe noch garnicht in DE veröffentlichten Werk mal wieder ein „Einzelstück“ und im Original schon 1999 in den US of A erschienen.

Nach der Lektüre fühle ich mich zumindest mit Grundkenntnissen in der Versicherungswirtschaft, der Brandermittlung und der organisierten russischen Kriminalität in den US of A ausgestattet – Detailtreu und -verliebt schildert Don Winslow das Leben von Jack Wade, einem ex-Cop der für Versicherungen Brandschäden ermittelt und reguliert. Und der seine Zeit auf dem Surfbrett verbringt. Und dann ist er ganz er selbst und bringt etwas zum Einsturz das er nicht übersieht. Sehr schön geschrieben, vor allem all die Irrungen die Jack immer wieder in die Pfanne hauen – seine Idee vom Leben entlang einer geraden und ehrlichen Straße wird durch ständige Straßenbauarbeiten erschwert. Dazu – wie immer gerne genommen – lakonische Gewalt und ein gewaltiger Schluss. Perfekt!

Soundtrack: T.S.O.L.!

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