Bücher, schnell gelesen: Teil 1.178

Robert Craig - Stunde der Rache (Heyne, 2016)
Robert Craig – Stunde der Rache (Heyne, 2016)

Gelesen: 28.05. – 05.06.2016 netto 581 Seiten.

Eigentlich ist Robert Crais als Drehbuchschreiber (Quincy, Miami Vice u.a.) in LA gelandet – aber am Ende hatte er mehr Lust eine Detektivserie zu schreiben: Und so gibt es seit 1987 die „Elvis Cole und Joe Pike“ Serie. Die ist bei Bastei Lübbe. Goldmann und Rowohlt in den 90ern zum Teil schon veröffentlicht worden – ehr so halbherzig. Eben so „halbgar“ scheint Heyne das jetzt ohne Rücksicht auf die Reihenfolge der Serie neu aufzulegen (sie arbeiten sich so lala rückwärts durch das Œuvre).

Und das ist mehr als verdient – zumindest Stunde der Rache ist gutes Private Eye Material und macht Lust auf mehr. Das Detektiv-Duo wird dabei nicht nur zum Gegner der Polizei sondern auch noch zum Ziel eines Serienkillers. Und eines der Opfer ist … eine alte Geliebte von Joe Pike. Und alles deutet auf ihn als Mörder hin.

Klasse Figuren, klasse Setting im LA von 1999 mit vielen kleinen Nuancen – am Ende geht es eigentlich nur um Liebe, alle Beteiligten vereint das. Sehr schön und ich werde die anderen auch noch lesen (auch wenn es keinen Spass macht das vom falschen Ende her zu tun). Guter Stoff für das Kopfkino – erinnert mal wieder an Vic Daniel, den lässigen und lustigen Detektiv von David M. Pierce.

Soundtrack dazu: X – was sonst?

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