
Gelesen: 12. – 17.11.2025 (netto 276 Seiten)
Aus dem Englischen von Klaus Fröba.
Das 12te Buch seiner Navajo-Police Serie und es bringt den Ruheständler Joe Leaphorn und seinen Nachfolger Jim Chee zusammen: Chee als Polizist, Joe als Privatermittler ohne Lizenz.
Kletterer entdecken unterhalb des Gipfels des Schiprock, einem Heiligen Berg der Navajo, ein Skelett. Für Chee, der mit Viehdiebstählen, seiner neuen Rolle als Acting Lieutenant und seiner Beziehung genug um die Ohren hat ist es lediglich ein Unfall, nichts mit Priorität.
Aber dann steht Joe vor der Tür und kommt mit der Erinnerung an einen vor 11 Jahren verschollenen Rancher und Kletterer um die Ecke. Und ab da hat Chee einen Fall.
Und Joe wird von einer Firma angeheuert, die der Frau des verschollenen Kletterers das Erbe (in Form einer Ranch) abnehmen wollen. Weil dort Molybdän lagert.
Am Ende haben beide damit das Ziel den Fall, der sich nach gerichtsmedizinischer Untersuchung von Unfall zu Mord geändert hat, zu lösen.
Und die Natur und das spirituelle Erbe der Navajo zu schützen.
Ein extrem spannende Geschichten, die wie immer bei Tony Hillerman in einer spektakulären Natur spielt. Und diese Natur wird mit viel Liebe erzählt (und erhalten).
Am Ende wird der Fall geklärt aber eine Happy End gibt es so nicht, mal ab davon das sich die Viehdiebstähle mit einer Überraschung aufklären. Für Chee schließt sich eine Tür, ggf. geht eine neue auf. Das Leben. Es geht weiter.
Was soll ich sagen, wieder ein wunderbares Buch mit so viel Liebe für die Navajo und ihre kleine Ecke da in den US of A.
Klasse Zeug!
Soundtrack dazu: Meat Puppets – Climbing, was sonst?
PS: Der Shiprock ist schon einer cooler … Rock.

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