Jonas Hartmann - Südstern (Heyne, 2012)

Bücher, schnell gelesen: Teil 923

Jonas Hartmann - Südstern (Heyne, 2012)
Jonas Hartmann – Südstern (Heyne, 2012)

Gelesen: 02.07.- 07.07.2012 (Zeit nicht genommen), netto 377 Seiten.

Neuer deutscher Krimi ist das wohl. Aber tatsächlich gut zu lesen. Überall wird auf die andere berufliche Tätigkeit des Autors hingewiesen – er schreibt Drehbücher für TV und Theater. Was das soll erschließt sich mir nicht.

Das Buch ist ein schönes, in sich geschlossenes, lockeres etwas das sich auf eine sehr elegante Art und Weise von einer oberflächlichen (und oft als „kenn ich schon“, „ahne ich“) Beschreibung in großartige Detailtreue (wow!) vorarbeitet – wie ein Film der langsam und ruhig beschreibend beginnt und dann immer deutlicher seziert.

In Südstern geraten 2 „coole“ Jungs (Polizisten kurz vor der Verbeamtung) durch schiere Neugierde und dem Ehrgeiz es einem Vorbild zu zeigen in einen LKA, BKA und irgendwas mit KA Mischmasch an verdeckten Ermittlern, hausinterner Konkurrenz, Drogen und und und – und verkacken dabei das Privatleben um das Richtige falsch zu machen. Gutes Kopfkino, nicht zuviel Liebe, nicht zuviel Glück und der richtige Hinweis das das Elend nicht nur um die Ecke ist sondern auch für einen vermeidlich Guten nur ein paar Schritte entfernt.

Überraschung – das ließt sich flott und spannend! Am Ende kommt eine kleiner Cliffhänger wenn ich das richtig interpretiere, also freue ich mich auf die Fortsetzung!

Soundtrack dazu: Müsste was Cooles & Urbanes sein wah? Fuck off, Die Ärzte (aus Berlin).

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