Bücher, schnell gelesen: Teil 1.360

Larry Brown - Joe (Heyne Hardcore, 2018)
Larry Brown – Joe (Heyne Hardcore, 2018)

Gelesen: 03. – 07.12.2018, netto 338 Seiten

Larry Browns Fay hat mich ja sowas von überzeugt, Joe ist quasi das prequel dazu. Joe entstand 1991 (Fay dagegen erst 2000). Am Anfang von Fay hatte ich mich gefragt wo dieses Mädchen herkommt, in Joe erfahren wir am Rande warum sie vor ihrer Familie resp. ihrem Vater davongelaufen ist. 

Aber nur am Rande, den ihr Bruder Gary ist der Co-Held von Joe. Joe Ransom ist ein Ex-Knackie, der am Arsch der Welt sein Geld mit so großartigen Jobs wie „Rodung durch Gift“ verdient. Dabei läuft ihm Gary über den Weg und er will dem Jungen helfen von seinem gewalttätigen Vater wegzukommen.

Alles was bei Fay langsam dahinzieht erfolgt hier ehr Schlag auf Schlag. Aber genauso wie in Fay geht es um das Elend des Arbeits- und Zukunftslosen White Trash und dem Leben am Arsch der Welt.

Liebe gibt es nicht. Zukunft gibt es nicht. Horizont gibt es nicht. Aber Alkohol, Drogen und die Gier … nach Geld, nach Drogen und nach Macht.

Großartiges Buch, am besten direkt mit dem Nachfolger zusammen lesen.

Soundtrack dazu: Black Market Baby – Joe Nobody, was sonst?

Und verfilmt wurde das Buch mit Nicolas Cage:

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