Bücher, schnell gelesen: Teil 1.357

Jim Heimann - Dark City (Taschen, 2017)
Jim Heimann – Dark City (Taschen, 2017)

Gelesen: 19. – 20.11.2018, netto 471 Seiten (in Englisch, Deutsch und Französisch).

Was für ein Brocken! In der Schnittmenge von Hollywood Babylon, David O’Selznick’s Hollywood und Grand Illusions ist dieses Buch der dreckige Bruder, der zuviel James Ellroy gelesen hat.

Ein wunderbares Foto-Buch mit einigen detaillierten Texten über so wunderbare Themen wie Murder & Mayhem, Glamourland, Kooks, Crackpots & Salvation, Headline Crime, Crime & Corruption – das sind die Kapitelthemen.

Wunderschön aufgemacht, mit Nachdrucken aus den damaligen Tabloids wie True Detective, Swingin‘ Roun‘ Town, The Voice, (LA) Confidential und Click und mit jede Menge Fotos (in starkem B/W von den 1920er bis in die 1950iger). Für eine Tauchfahrt in den Schlund und für einen offen Blick auf die Unterseite von LA und Hollywood (und natürlich darf auch das notorisch Korrupte LAPD nicht fehlen).

Jim Heiman - Dark City ( (c) Taschen Verlag, 2017)
Jim Heiman – Dark City ( (c) Taschen Verlag, 2017)

Stark, schwer und nicht ganz billig. Aber wer L.A. Noir und Hardboiled liebt, der braucht das um das Kopfkino anzufeuern.

Soundtrack dazu: Motorcycle Boy – I hate the Sunset Strip, was sonst?

Und Jim Heimann – listen up:

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