Bücher, schnell gelesen: Teil 926

Jean-Luc Bannalec - Bretonische Verhältnisse (Kiepenheuer & Witsch, 2012)
Jean-Luc Bannalec – Bretonische Verhältnisse (Kiepenheuer & Witsch, 2012)

Gelesen: 17. – 20.07.2012 (Zeit nicht genommen), netto 293 Seiten.

Ein Krimi vorgeblich aus Frankreich, das hatte ich schon lange nicht mehr in meiner Sammlung. Was beim Lesen sofort ins Auge fällt, ist das der Autor sehr viel Wert darauf legt die Bretagne (oder, altdeutsch und viel schöner, Kleinbritannien) in all ihrer Schönheit zu beschreiben. Das Land die Menschen, ihre Eigenheiten und ihre deutlich andere Art zu Leben als die „Pariser“ ist der Kern dieses Buches – der aus Paris „strafversetzte“ Kommissar und seine Ermittlungen in 2 Todesfällen sorgen für die Bindung.

Schönes Konzept, gut ausgeführt durch einen deutschen Autor und nicht nur wegen dieses Buches möchte ich eigentlich tatsächlich mal in die Bretagne (eigentlich ehr weil ich „Felsen und Meer“ so sehr mag!).

Der Krimi im Reisebuch ist leidlich spannend, mit ein paar guten falschen Fährten und einem halbwegs spannenden Ende. Mir zu wenig „Brutal“, aber das hätte auch nicht gepasst. Schönes Ding, beste Reiselektüre sagt man wohl so.

Soundtrack dazu: Les Collabos, was sonst!