my loveliest vinyl, part 14

Wipers - Over The Edge (Trap Records 8.98, 1983)
Wipers – Over The Edge (Trap Records 8.98, 1983)

Time warp again, and back to the US and back up the coast from LA to Portland, OR. This came accros quite differently but caught the ear: strong, sturdy guitarplay and real emotional voals – and it was DIY although we did not know it back then. And, eventualy, it was a one-man show (also not known back then) but who the fuck cared? This was different from early HC and the speedy stuff we just discovered from out there – here is the verdict:

1977 – yes, this is true 1977 DIY!
published by a cool lable – DIY on his own TRAP Records (later re-issues by Braineater, Enigma and others)
found in a cool shop – Konneckschen, where else back then?
catching sound – driving and sturdy guitar play and building up to great choruses!
not too bad words – often dark and depressing but getting the message accross, great and simple words make it work.

Read yourself:

It's not the truth I seek
It's just a mockery
Don't need to waste my time
You know I've really tried
You take and never give
It get's so hard to live
I'm hangin on a ledge
Pushed straight over the edge
Don't do the thing's you do
Don't have to oblige you
Makin choises on my own
Don't buy their trite, and drone
Grow up and be a man
Drop dead right where I stand
I hangin on a ledge
Pushed straight over the edge

(c) 1983 Greg Sage, TRAP Records

Back then this LP was played many times and sure made it onto a C-60 for my Walkman!

And this is lonley Greg 1983, live, in Portland @ 13th Precint – introduced by the humble Pig Champion (of Poison Idea fame – r.i.p.):

Bücher, schnell gelesen: Teil 883

Jack Ketchum - Beutegier (Heyne Hardcore, 2011)
Jack Ketchum - Beutegier (Heyne Hardcore, 2011)

Gelesen: 23.12. – 27.12.2011 (Zeit nicht genommen), netto 271 Seiten und 5 Seiten Nachwort.

Klasse Idee – das blutige Kanibalenepos „Beutezeit“ einfach noch einmal schreiben, 11 Jahre später, und das ganze als schlüssige Fortsetzung anlegen. Ohne „Reibungsverluste“ flutscht das ganze und ist auch leidlich spannend – allerdings hätte ich mir schon etwas mehr „Gore“ gewünscht. Die Geschichte selbst ist ein “ Déjà-vu„, sowohl im Rhythmus als auch in der Anlage der Story. Dazu diesmal ein passender „Cliffhanger“ – das hatte Jack in seinem Erstling schlicht und einfach vergessen.

Das ganze Epos wird durch „Beuterausch“ (engl. Original „The Woman“) 2011 abgeschlossen – der folgt auch hier. Schön das Heyne Hardcore versucht hat die 3 Bücher mit einer passenden Cover-Serie versehen hat, so richtig gelungen ist das aber nicht. Da wäre mehr gegangen!

Die Verfilmungen  von „Offspring“ und „The Woman“ gibt es schon, mehr schlecht als recht, und leider nicht als eine „Einheit“. Wobei „The Woman“ ein echter Knaller, nein, Schocker, ist. Selbst als Splatter gestälter Kino/VHS/DVD Fan mußte ich ein paar mal schlucken – und das war nicht bei den blutigen Szenen: Angucken!

Ich wünsche mir trotzdem immer noch das Rob Zombie sich aller 3 Bücher annimmt! Soundtrack: Saint Vitus!

Bücher, schnell gelesen: Teil 882

Jack Ketchum - Beutezeit (Heyne Hardcore, 2010)
Jack Ketchum - Beutezeit (Heyne Hardcore, 2010)

Gelesen: 16.12. – 23.12.2011 (Zeit nicht genommen), netto 269 Seiten und 9 Seiten Nachwort zur Neu-Edition von 1999.

Klasse, einfach Klasse. Ein großartiges Thema, lakonische Gewalt und eine nüchterne, naturgetreue Erzählung. Selten wurde Kannibalismus und Horror so trocken und cool miteinander verwoben.

Im ländlichen Maine, vor dem Hintergrund einer alten Legende, wird das unaussprechliche (= Menschen jagen Menschen einzig um zu überleben und da es die bevorzugte Nahrung ist) zur nüchternen Realität. Die Gründe dafür schön neblig aber durchaus elegant angerissen fokusiert sich das Buch auf genau 24 Stunden in denen sowohl für die Kannibalensippe als auch für die Urlauber alles den Bach runtergeht. Und, nettes Schmankerl am Rande, als die Polizei eingreift wird es alles noch schlimmer und – wie kann es anders sein – Unschuldige sterben als sie sich gerettet fühlen.

Ein echter Kracher, der 1980 nur entschärft auf den Markt kam und 1999 von Jack Ketchum (eigentlich: Dallas William Mayr) neu editiert wurde, der hoffentlich etwas verschärft verfilmt wird. Als Regisseur wünsche ich mit Rob Zombie, der Nachfolger „Beutegier“ (im englischen passen die Namen mal wieder besser „Offseason“ und „Offspring“ als Nachfolger) soll gleich mit in den Film! Bitte!

Nur etwas für Leute die wirklich abkönnen, wenn Dinge so beschrieben werden wie sie nunmal sind. Und wenn Menschen Menschen als Schlachtvieh halten, dann sind sie eben so wie, ja, also, Schlachter? Soundtrack dazu: Black Sabbath.