Bücher, schnell gelesen: Teil 939

Christina Faust - Die Rachegöttin (Rotbuch, 2012)
Christina Faust – Die Rachegöttin (Rotbuch, 2012)

Gelesen: 27. – 28.08.2012 (Zeit nicht genommen), netto 216 Seiten

Schade. Das Original ist bei Hard Case Crime erschienen (als „Chock Hold“) und die deutsche Fassung bei Rotbuch – daraus folgere ich einmal das Robtbuch die deutsche Hard Case Crime Serie wohl fallen läßt, das wäre echt schade (siehe auch weiter unten im Hinblick auf das Cover). Die deutsche Website ist auch out-of-order…

Angel Dare, die Heldin aus „Hardcore Angel“, ist wieder zurück und immer noch am Leben (eigentlich ein Wunder). Ihre Vergangenheit holt sie natürlich ein, natürlich in einem Dinner in einem Wüstenkaff, natürlich sterben viele Leute (und ihr potentieller Retter) und natürlich gibt es eine Flash in ihre Vergangenheit. So vorhersehbar das für den geschulten „Pulp“ Leser auch ist, so spannend, gewaltätig und gemein ist das ganze. Einfach klasse!

So, und jetzt wünsche ich mir das Rotbuch doch lieber Hard Case Crime weiterführt, die Originalcover (und auch Titel) sind einfach unschlagbar gut:

Christina Faust - Choke Hold (Hard Case Crime, 2011)
Christina Faust – Choke Hold (Hard Case Crime, 2011)

Soundtrack dazu: Chemical People (wg. Dave Naz), was sonst!

Bücher, schnell gelesen: Teil 938

Nii Parker - Die Spur des Bienenfressers (UT Metro, 2012)
Nii Parker – Die Spur des Bienenfressers (UT Metro, 2012)

Gelesen: 26.- 27.08.2012 (Zeit nicht genommen), netto 205 Seiten

Endlich wieder Leseurlaub! 2 Wochen, 11 Bücher, einsames Haus am Strand – da flutscht das Lesen.

Nii Parker’s Krimi ist eigentlich nicht wirklich ein Krimi sondern eine in weiten Teilen „romantische“ Abrechung des alten Ghana mit dem neuen Ghana – einem Land das seine Wurzeln nicht erneuert bekommt und vieleicht auch deswegen Herkunft, Bestechung und so ein paar andere Dinge als etwas wichtiges betrachtet (zumindest in diesem Buch).

Der „Held“ Kayo, gut ausgebildet in England soll mit seinen „CSI“ Methoden einem Polizisten die Karriereleiter rauf helfen – am Ende tut er das sogar und wird augenscheinlich Teil des Systems (nur um diesen dann wieder zu entkommen). Nii Parker schreibt sonst weniger „Krimi“ und mehr „Lyrik“ – das kommt diesem Buch aber zu gute. Eine schöne Urlaubslektüre – aber auch nicht mehr. Es fehlt – für mich – Gewalt und Blut. Nevermind.

Soundtrack dazu: King Cannons, was sonst?