Orlando Figes - Krim Krieg (Der letzte Kreuzzug) (Berlin Verlag, 2011)

Bücher, schnell gelesen: Teil 893

Orlando Figes - Krim Krieg (Der letzte Kreuzzug) (Berlin Verlag, 2011)
Orlando Figes - Krim Krieg (Der letzte Kreuzzug) (Berlin Verlag, 2011)

Gelesen: 21. – 25.02.2012 (Zeit nicht genommen), netto 676 Seiten (ohne Anmerkungen)

Inspiriert durch den „Der blutige weiße Baron“ wollte ich mehr darüber erfahren, wie Russland und das russische Militär der Kaiserzeit eigentlich so wurde wie es am Ende des ersten Weltkriegs war.

Orlando Figes schildert ausführlich wie es zu diesem Krieg (den wahrscheinlich niemand mehr auf dem Zettel hat) kam, wer die Protagonisten sind, welche Fehler die beteiligten (sowohl Politiker/Herrscher als auch Militärs) machten.

Eine spannende Geschichte, eine lustige und für uns so garnicht verständliche Welt damals, in der Entscheidungen über „Krieg“ und „Frieden“ manchmal an einer Person oder einem Akt hingen und in der dann eine unumkehrliche  Maschinerie angeworfen wurde an deren Ende hunderte einfache Soldaten in einen Kugelhagel maschierten weil es so befohlen wurde.

Wer sich für detailierte Zusammenhänge interessiert ließt das, den anderen wird Wikipedia oder weniger genügen. Spannend für mich in jedem Fall die kleinen „aha“ Effekte darüber, welche Fortschritte (in Technik, Militärtechnik und Taktik) hier das erste Mal auftauchen – die Grabenkriege des ersten Weltkrieges wurden hier „ausprobiert“.

Soundtrack dazu: keiner.

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