Bücher, schnell gelesen: Teil 1.075

Oliver Harris - London Underground (Blessing, 2014)
Oliver Harris – London Underground (Blessing, 2014)

Gelesen: 12. – 13.11.2014, netto 437 Seiten.

Oh, ein Déjà-vu!

Wer immer das bei Random House verbricht gehört abgeurteilt, abgestraft, abgekanzelt und abgewiesen. Wie schon sein Vorgänger ist dieses Buch ein absolut großartiger Krimi der etwas mehr Liebe in der Gestaltung verdient hätte. Dazu transportiert er ein großartiges Feeling über den Kalten Krieg und wie in England die Angst vor dem Atomkrieg in Architektur umgesetzt wurde (über der Erde im „brutalistischen Stil“, unter der Erde in Bunker). Und dazu viele Geheimnisse…

Die Story ereilt den kaputten Cop Nick Belsey per Zufall und seine Nase für Probleme (und vor allem unorthodoxer Art) hilft ihm dabei voll in de Scheiße zu greifen. Fortan weiß er mehr als seine Kollegen, das dürfen diese aber nicht wissen da er nicht zugeben darf, das er … aber lest selbst, das ist echt großartig.

Wer den Film CREEP mag (und der ist einfach ganz großes Kino, bei erscheinen hab ich ihn im Kino gesehen und 80% der Zuschauer verließen verstört vor Ende das Kino!), der fühlt sich hier sowas von zuhause…und wer mehr möchte guckt hier! Oder bei so großartigen Seiten wie Lost Places

Soundtrack dazu: The Jam – Going Underground, was sonst?

PS: Warum Random House hier weiter Mist baut? Seht selbst:

Oliver Harris - Deep Shelter (Jonathan Cape, 2014)
Oliver Harris – Deep Shelter (Jonathan Cape, 2014)

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