Bücher, schnell gelesen, Teil 871

Elmore Leonard - Dschibuti (Eichborn, 2011)
Elmore Leonard - Dschibuti (Eichborn, 2011)

Gelesen: 07.10. – 14.10.2011 (Zeit nicht genommen), netto 314 Seiten.

Elmor Leonard ist ein alter Hase. Viele seiner Bücher sind seid Jahren nicht mehr in Deutschland erschienen bzw. erhältlich – „gesehen“ haben wir sie aber sicher schon mal, nämlich als Hollywood-Verfilmung („Schnappt Shorty“ oder Tarantinos „Jackie Brown“).

Dschibuti ist sein neuestes Werk und eine komplexe Story die auch mit „‏القاعدة‎ und die amerikanische Kultur treffen auf halbem Wege aufeinander“ zusammenfasst werden kann.

Der Erzählrhythmus ist komplexer als bei seinen anderen Geschichten und erfordert ein wenig mehr Konzentration. Als Belohnung winkt eine putzmuntere Story mit teilweise vorhersehbaren und teilweise echt lustigen Wendungen, Nebenkriegsschauplätzen und einer unglaublich lockeren Realitätsnähe.

Wenn ihr euch schon immer gefragt habt warum bestimmte realistische Anschlagsszenarien von Terroristen einfach nicht umgesetzt werden – hier ist die smarte Erklärung: Sie versuchen es, aber sie sind eben auch nur einfache Menschen! Das ganze verwoben mit Piraterie vor Somalia – perfekt!

Als Soundtrack dazu: Satan’s Pilgrims.

Auch hier wieder Kritik am Umschlagdesign – stellt einfach „Road Dogs“ und „Dschibuti“ nebeneinander und … ja, Danke. Das meine ich!

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