Bücher, schnell gelesen: Teil 1.510

Greg Iles – Die Toten Von Natchez (Aufbau Verlag, 2017)

Gelesen: 01. – 14.03.2021, netto 995 Seiten.

Und die nächsten 1000 Seiten. Der erste Teil hat mich zumindest nicht umgehauen, um so mehr war ich gespannt wie es weitergeht.

Es geht nahtlos weiter, wir sind immer noch in einer sehr engen und linearen Zeitfolge von Wochen. Der Kampf zwischen den Familien Penn (“die Guten”) und der Familie Knox (“die Bösen”) geht weiter.

Im Gründe könnte das auch eine ausreichende Story sein, zumal es innerhalb der Guten und Bösen dann die “Jungen” und “Die Alten” gibt – und der Zündstoff entlang verschiedener Linien läuft.

Ich finde die Story dann auch spannender und actionreicher als im ersten Teil, leider jedoch ist das ganze wieder viel zu breit angelegt. Vor allem, weil Greg Iles hier offensichtlich dann auch noch ein Highlight dazugibt: Wie im ersten Buch angedeutet hat das ganze auch irgendwie mit der Ermordung von JFK zu tun.

Und da hat Greg Iles dann seine eigene Geschichte und eine, sowohl technisch als auch historisch, valide Verschwörungsidee. Und die macht es nicht unter Mafia, korsische Killer und einer Bestätigung von Fidel Castro (sic!).

Nee, das ist zu dick aufgetragen und kommt auch nicht an die Schärfe und Brillanz von zB James Ellroy (Ein Amerikanischer Thriller) heran. Gut allerdings das in diesem Buch auch ein Figur vor der Zeit stirbt – zumindest ist nicht alles Happy End.

Jetzt bin ich gespannt auf Teil 3 – nochmal 1000 Seiten. Alf – du bist schuld!

Soundtrack dazu: The Sparring – JFK, was sonst?

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