Bücher, schnell gelesen: Teil 1.474

Grey Owl – Pfade In Der Wildnis (Die Andere Bibliothek, 2019)

Gelesen: 06. – 07.09.2020, netto 311 Seiten

Und nochmal was von ganz früher, diesmal von 1931.

Archibald Stansfeld Belaney wurde 1888 in Hastings, Sussex, geboren und wollte als Kind schon Indianer werden. 1906 bestiegt er die SS Canada in Liverpool und emigrierte nach Halifax. Weiter gehts nach Nord Ontario und dort lebte und arbeitete er als Ranger, Trapper und Wildführer.

Nach einem kurzen Intermezzo in der kanadischen Armee als Sniper im ersten Weltkrieg kam er 1917 verwundet zurück nach Kanada. Jetzt nannte er sich Grey Owl und wollte nur noch Indianer sein. Mit aller Konsequenz.

Sein Leben wurde von Richard Attenborough mit Perce Brosnan 1999 verfilmt:

Das Buch ist mit Sicherheit besser als dieser Film: Es ist weniger eine Lebens- und Liebesgeschichte sondern wohl das erste Buch das für die Natur geschrieben wurde und darstellt, wie der hemmungslose Verbrauch von Natur eine Landschaft und die Menschen und Tiere in dieser Landschaft vernichtet.

Sehe sachlich, fast wissenschaftlich, lernen wir die Natur und das Leben im Einklang mit dieser Natur kennen. Und was diesen Einklang vernichtet. Toll.

Was sagen die Kanadier über Grey Owl?

Und wo hat er sich rumgetrieben?

Kopfkino galore!

Soundtrack dazu: YOUTH YOUTH YOUTH – Made In England, was sonst?

PS: Book Collectors are pretentious assholes – #0315 der nummerierten Erstausgabe!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.