Bücher, schnell gelesen: Teil 1.386

James Anderson - Desert Moon (Polar Verlag, 2018)
James Anderson – Desert Moon (Polar Verlag, 2018)

Gelesen: 14. – 16.05.2019, netto 332 Seiten

Der Polar Verlag hat die aktuell die wohl spannendste Krimi-Reihe im Angebot. Vor allem aus den US of A schafft er großartige Bücher heran, diesmal den Erstling von James Anderson. Und dieses Buch, im Original „The Never-Open Desert Diner„, hat es in sich.

Ben Jones ist ein Kurierfahrer der sich die Wüste in Utah ausgesucht hat. Die State Road 117 ist sein einsames Revier, hier versucht er mehr schlecht als Recht über die Runden zu kommen. 

Die beeindruckende Landschaft bringt uns James Anderson ganz langsam und voller Empathie nahe, ebenso die kauzigen Einwohner. Mit trockenem bzw.  leicht sarkastischem Humor erzählt er von den Sonderlingen die sich in der Wüste verkrochen haben und von Ben Jones mit allem möglichen und unmöglichem versorgt werden.#

Und dann tauchen neue Personen auf und bringen sowohl das Gleichgewicht in der Landschaft als auch das Gleichgewicht von Ben durcheinander. Und aus vielen kleinen Sandkörnern wird ein Sturm. Und am Ende dieses Sturms ist nichts mehr so wie es war – vor allem gibt es ein paar Tote mehr in der Wüste.

Ein großartiges Buch, eine wunderbare Desert Noir Geschichte und eine wunderbare Homage an die Wüste. Perfekt!

Soundtrack dazu: Meat Puppets – Auora Borealis, was sonst?

PS: Jetzt bin ich mega gespannt auf das nächste Buch von James Anderson …

 

 

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