Bücher, schnell gelesen: Teil 1.382

Cloé Mehdi - Nichts ist verloren (Polar Verlag, 2018)
Cloé Mehdi – Nichts ist verloren (Polar Verlag, 2018)

Gelesen: 19. – 26.04.2019, netto 330 Seiten

Ups, das war eine schwere Geburt: Nach 30 Seiten hatte ich das Buch eigentlich als hoffnungslosen Fall beiseite gelegt. Sowas ist mir bei Büchern des Polar Verlages noch nicht passiert.

Und weil nicht sein kann was nicht sein darf habe ich nochmal neu angefangen. Und mehr oder weniger flüssig bin ich dann doch durch das Buch gekommen.

Das ganze beginnt als Familiengeschichte, bekommt eine sozialkritische Note und am Ende entblättert Cloé Mehdi sehr geschickt das die Geschichte des elfjährigen Mattia, seines Vormundes Zephyr und dessen Freundin Gabrielle doch ein veritable Krimi mit viel Tiefe und Poesie ist, es um Polizeiwillkür, Mord und kaputte Familien (und eine kaputte Gesellschaft) geht.

Aufwendig konzipiert und tatsächlich schwer zu lesen. Und dennoch hatte ich am Ende einen echten Aha-Effekt, jedoch anders als bei einem who-dunit Krimi. Wow – das war Überraschend!

Soundtrack dazu: Oberkampf – Couleurs Sur Paris, was sonst?

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