Bücher, schnell gelesen: Teil 1.331

Mons Kallentoft & Markus Lutteman - Die Fährte des Wolfes (Tropen, 2017)
Mons Kallentoft & Markus Lutteman – Die Fährte des Wolfes (Tropen, 2017)

Gelesen: 08. – 13.07.2018, netto 451 Seiten

Ich kaufe Bücher weil ich dem Autor vertraue, dem Verlag vertraue, dem Lektor vertraue oder der Krimi-Reihe vertraue. Oder aber weil das Thema spannend erscheint. Oder weil das Cover was hermacht.

Dieses Buch habe ich gekauft, weil die Krimi-Reihe (tick) bei Tropen (tick) bisher ohne Ausfall war. Also kaufe ich dieses Buch. Kommt aus Schweden (tick) und redet im Waschzettel von „Musik, Party, Drogen„. Und einem Killer.  Einem Serien-Killer.

Also habe ich es gekauft.

Gelesen habe ich es auch und das bis zum Ende. Wenn ich wirklich keinen Zugang zu einem Buch bekomme, dann breche ich das schon einmal ab. Hier nicht.

Das Buch ließt sich flüssig, es sind keine großen Fehler drin und trotzdem ist das kein gelungener Wurf: Der Charakter des Drogen- und Partysüchtigen Polizisten ist ehr platt umgesetzt, seine Kollegen allzu plakativ gezeichnet und die Story vorhersehbar (in ihrem Setting zwischen schwedischen Rockern und türkischen Mafiosi). Das einzig coole wird dann auch zu früh verraten: Tatwerkzeug sind … Wölfe).

Und an einem Punkt war ich vollständig bedient: Der Held sitzt im Restaurant und am Nebentisch gibt Naomi Rapage (die wohl übelste Art einen Link zur Lisbeth Salander Serie zu setzen).

Nein, das war nichts.

Soundtrack dazu: Toxic Lab Rats – I Had Enough Of You, was sonst?

 

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