Carsten Stroud - Niceville (Dumont, 2012)

Bücher, schnell gelesen: Teil 908

Carsten Stroud - Niceville (Dumont, 2012)
Carsten Stroud - Niceville (Dumont, 2012)

Gelesen: 21. – 23.04.2012 (Zeit nicht genommen), netto 497 Seiten.

Und schon wieder das Gefühl, das dieses Buch (und die damit verbundene Serie, zwei weitere Bücher erscheinen noch) direkt als TV Serie geplant ist. Aber, das ist bei dem Autor kein Wunder, fast alle seine Bücher wurden  von Hollywood gekauft.

Niceville spielt in den US of A und, wenn wir mal das mystisch-dämonische im Hintergrund weglassen, ist es eine klasse Gangster-Story rund um einen Banküberfall, eine Erpressung und die dunklen Geheimnissen in einer Kleinstadt. Das das ganze mit einer “dunklen” Macht im Hintergrund verquickt wird gefällt mir nicht so gut aber – kann man machen und ist Carsten Stroud auch nicht so schlecht gelungen. Nur das eben dieser Teil der Geschichte nicht wirklich gelungene Wendungen hat, während der Crime-Teil einfach klasse ist. Lustig, Lakonisch (in der Gewaltanwendung und – beschreibung) und Locker wird eine Kulisse aufgebaut die am Ende, wie es denn wohl immer so in einer Kleinstadt ist, mit einander verwoben ist. Am Ende kein wirklicher Kliffhänger sondern irgendwie ein “uncooles” Ende. Aber – siehe Lesezeit – sehr fesselnd. Ich bin sehr gespannt wie die nächsten beiden Bücher (erscheinen 2013 und 2014) das weiterentwickeln. Lohnt das lesen und bitten nicht von den “kitschigen Dämonen” verschrecken lassen!

Soundtrack dazu: Guns’n’Wankers!

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