It’s been a tragic one and it is still a big loss. But behind the scene a massive amount of people have recorded for a good cause and thanks to Marc from Ramone to the Bone this is now real:
May i suggest that you donate, download and enjoy? Yes? Lovely – and now turn it up fucking loud!
Und noch ein Hap & Leonard Knaller – diesmal geht es kurz und knackig zur Sache: Hap & Leonard sind dem “Dixie-Desaster” entkommen und pflegen ihre Wunden – und werden zu echten Detektiven (naja, Hilfsdetektive in der Detektei ihres Kumpels Marvin).
Ihr erster Auftrag stellt die Ehre einer alten Dame wieder her (und bricht, keine Überraschung, etliche Knochen bei den Ehrverletzern). Gestärkt und voller Heldenmut nehmen sie den nächsten Auftrag einer alten Dame an. Und dann wird das kurz & knapp fies.
So fies, das Leonard im Krankenhaus um sein Leben kämpft während Hap schlicht und einfach auf Exekutionskomando geht. Kill. Kill. Kill.
Wie immer voller lustiger Ping-Pong Dialoge, Bauernschläue und viel Liebe. Perfekt.
Heath Mattiolo and David Spacone – Disco’s out … Murder’s in! (Feral House, 2015)
Gelesen: 12. – 18.12.2016 netto 221 Seiten (Englisches Original, auf Deutsch noch nicht erschienen).
Das Punk Rock in LA am Anfang der 80er ein ehr gefährliches Pflaster war das gab es schon mehrfach zu lesen – in alten Flipside oder MRR Heften und zuletzt in der NoFX Biographie. Und gefährlich war nicht aufs Maul bekommen sondern abgestochen werden. Also lebensgefährlich.
Insofern hat mich dieses Buch interessiert – ohne zu ahnen das es dann doch einem dieser Hooligan Bücher gleicht: Endlos lange wird von epischen Schlachten mit anderen Gangs, von Leuten die verdroschen, abgezogen oder umgebracht wurden erzählt. Der Teil ist ehr doof.
Dazwischen aber bekommt man ein Gefühl über die Explosion die damals abging, wie sehr die ehr jugendlichen Punker dem gesellschaftlichen Vorbild des Gang-Ethos folgten und wie wenig sich zu Anfang die Polizei darum kümmerte. Als aus den Punk Gangs dann echte Gangster wurden und die Polizei LA für die Olympischen Spiele 1984 sauber bekommen musste – da war das Ende abzusehen.
Dazu – wie überall in der Punk Szene – der natürlich Gang der Dinge das Leute aus diesem jugendlichen Kram rauswachsen und neues Entdecken. Und damit ware Punk in LA erst einmal eine weile Mausetot. Zum Glück war in Hamburg der Punk schon tot bevor die Gangs auftauchten, obwohl ja auch Hamburg so seine Pappenheimer hatte die Punk als musikalischen Backdrop zu ihrer Gang betrachteten.
Ich bin unentschieden – weniger Pathos und mehr Hintergrund hätte mir besser gefallen, so bleibt es eine One Man Show mit einer Seite am Ende die an die ehemaligen Gang Kollegen erinnert. Schade!