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  • … manahuu Dead Pioneers!

    … manahuu Dead Pioneers!

    I had a somewhat shitty work week and it was eventually crowned on Friday by a shitty away performance of my football team. Largely unhappy i strode into Saturday with some doubts if i could stand unknown mu-sick but the love of my life kicked me out and demanded that i go out and enjoy.

    And right she was. I was not alone, the show was sold out for quite some time and was to be packed. Good for the bands, better for the Hafenklang.

    Support was Bad Assumption from Münster, self proclaimed track suit punks.

    Bad Assumption (Hafenklang, Hamburg, 14.03.2026)
    (c) gehkacken.de 2026

    I got to a admit that it has been a while that a band was not able to touch me at all. From presentation, to the music itself and even down to the set list … it just did not make click at all.

    Bad Assumption – Setlist (Hafenklang, Hamburg, 14.03.2026)

    None of their songs worked for me, for some in the audience though it seemed to work. Check them out for yourself, i fear i will not be trying to see them again.

    Next Dead Pioneers out of sunny Denver, Colorado. Sporting a long set list and rumors of a fast set. Would work for me!

    Dead Pioneers – Setlist (Hafenklang, Hamburg, 14.03.2026)

    They are not your run-of-the-mill hardcore band on Alternative Tentacles, as they came about as a means of supporting an art performance by the lead singer Gregg. He is well known Indigenous artist of the Pyramid Lake Paiute Tribe and wanted some real music to complement a performance piece titled “The Punk Pan-Indian Romantic Comedy”.

    He is known for Graphic and Spoken Word art and the latter is nicely mixed into what is by and large Punk (and when fast Hardcore), with plenty of elements of Rock (of the more modern side).

    Dead Pioneers (Hafenklang, Hamburg, 14.03.2026)
    (c) gehkacken.de 2026

    It did work for me, specifically as it came down hard and fast. And with some clear cut messages (sans preaching).

    And as a devoted fan of the books of Tony Hillerman i understood why Gregg greeted us in his tribe language and why he noted that his ancestors own him. And why he dislikes people noting that he does not look like … an Indianer.

    This is how they finished their set with … the song is called Dead Pioneers:

    It nicely summed up a great set by a great band (a well oiled engine) with a great messenger (aka story teller).

    Once finished they mixed and mingled and where utmost approachable. Genuinely interested in meeting people and getting feedback. Responsive. As such i chatted a bit, continued to be surprised about the audience (very different faces) and had my two post show beers.

    And then i rode home to the love of my life and thanked her for reminding me that #thereaintnuthinbetterthanlivemusic!

  • Bücher, schnell gelesen: 1.820

    Bücher, schnell gelesen: 1.820

    Henry Wise – Holy City (Polar Verlag, 2026)

    Gelesen: 08. – 12.03.2026 (netto 325 Seiten)

    Aus dem amerikanischen Englisch von Karen Witthuhn.

    Holy City ist das Debut von Henry Wise und bietet dem Leser einen ziemlich komplizierten Protagonisten in Will Seems. Ein Deputy, der von seinen Fehlern verfolgt wird.

    Schuld & Sühne, anyone?

    Will hat Richmond, Virginia, verlassen und ist in seine verlassene Heimatstadt im Euphoria County zurückgekehrt. Sein Mutter ist gestorben, er übernimmt das ehr abgewrackte Anwesen. Und beherbergt seinen abgewrackten Junkie-Kumpel Sam, trotz offener Haftbefehle. Besorgt ihm H.

    Und stolpert in einen Brand, der sich als Mord entpuppt. Will will ermitteln, aber der Sheriff besteht darauf, einen Mann anzuklagen, der vom Tatort geflohen ist: Zeke Hathom. Aus Wills Sicht gibt es zwei Probleme mit dieser Verhaftung. Erstens, Zeke würde niemals jemanden töten. Zweitens, Will schuldet dessen Familie sehr viel.

    Schuld & Sühne.

    Eigentlich alle Figuren im Buch tragen das mit sich rum, dazu jede Menge Trauer. Eine Art Trauer darüber, wer sie hätten sein können, wenn sie woanders geboren worden wären.

    Und so wird das Buch nach einem Krimi Einstieg, ein wenig Ermittlung und dem Einsatz einer Privatdetektivin ziemlich düster, ziemlich zäh und immer weniger Krimi sondern Sozialstudie.

    Am Ende wird dann endlich wieder ermittelt, und alle Kartenhäuser brechen zusammen. Und es wird ordentlich gesühnt. Ohne die bestehende Ordnung zu zerstören.

    Wenn das Leben da wirklich so ist, dann ist es das Grauen – ganz ohne Verbrechen.

    Anders, nicht schlecht, aber nicht ganz so stark wie andere Country Noir im Polar Verlag.

    Soundtrack dazu: Wilful Neglect – (White Collar) Not Guilty, was sonst?

    PS: Und Henry so?

  • Bücher, schnell gelesen: 1.819

    Bücher, schnell gelesen: 1.819

    Jo Nesbø – Minnesota (Ullstein, 2025)

    Gelesen: 28.02. – 07.03.2026 (netto 400 Seiten)

    Aus dem Norwegischen von Günther Frauenlob.

    Jo kehrt sowohl Harry Hole als auch den Brüdern Opgard den Rücken und legt seine neue Figur in Minnesota an. Der Staat in den US of A der zu über 50% Deutsche, Norwegische oder Schwedische Wurzeln hat.

    Sein neuer Antiheld Bob Oss (oder kurz Oz) ist ebenso elegant wie Harry Hole: ein Einzelgänger, aggressiv, trinkend im Dienst, emotional verwahrlost, ein Mann, der Frauen nur für One-Night-Stands duldet. Ein offensichtliches Wrack und gerade deshalb perfekt.

    Oz ist voller Wut und deshalb meist ohne Waffe unterwegs – er kann nicht garantieren das er nicht durchdreht. Einfacher Grund: Seine kleine Tochter hat sich beim Spielen mit seiner Dienstwaffe selbst erschossen.

    Seine Frau hat sich daraufhin von ihm getrennt – erst emotional, dann physisch. Im Morddezernat darf er noch zuarbeiten, einen Fall bekommt er nicht mehr.

    Aber durch Zufall fällt ihm eine solcher Fall in die Hände, ohne eigentlich Auftrag ermittelt er neben den anderen Kollegen weiter. Und erkennt Muster, die diese nicht sehen (da er seine Erkenntnisse nicht teilt).

    Im Verlauf gibt es kaltblütige Morde, korrupte Polizisten und einen Kartellkiller, der wie ein Geist verschwinden kann. Und Oz, der einfach nur eine Lösung (und Erlösung) erhofft.

    Und immer wieder in die Patsche tappt:

    ( (c) Ullstein Verlag, 2025)

    Die Story ist eine kurzweilige Auseinandersetzung mit Einsamkeit und Trauer, vorangetrieben von einer raffinierten Handlung und ziemlich leckeren Schockmomenten.

    Skinwalker anyone?

    Jo Nesbø überrascht mich mit diesem Buch tatsächlich, es hat mehr Speed als die Harry Hole Bücher. Ohne Tiefgang und Heftigkeit zu verlieren.

    Warum allerdings eine Norwegische Klammer drum gepackt wird (Anfang, Ende) verstehe ich nicht wirklich. Aber vielleicht wird das ja noch aufgelöst.

    Gerne mehr, von Jo sowieso immer.

    Soundtrack dazu: Man or Atstro-man – Taxidermist Surf, was sonst?