Bücher, schnell gelesen: Teil 1.019

Simone Buchholz - Bullenpeitsche (Droemer, 2013)
Simone Buchholz – Bullenpeitsche (Droemer, 2013)

Gelesen: 20.11. – 24.11.2013 (Zeit nicht genommen), netto 214 Seiten.

Und weiter geht es in der kleinen Welt der großen Staatsanwältin Chas Riley – und wieder sind die bösen Jungs klar gezeichnet: Sackmann, Schubert, Dieckmeier…und die guten sind Bruns, Incemann, Tschauner … einfach knudelig und eigentlich nicht langweilig!

Diesmal werden lose Enden verknüpft, also die Verbindung zu vorherigen Büchern wird aufgenommen und weitergesponnen. Das gelingt wie immer launig, nicht wirklich bierernst und natürlich auch nicht wirklich „hard boiled“. Aber oberflächlich ist das ganze auch nicht, ist also ’ne lockere Geschichte. Passt. Und das Schubert „böse“ ist passt auch ein meine Welt, prustlach!

Soundtrack dazu: Kommando Sonne-nmilch, was sonst?

Bücher, schnell gelesen: Teil 979

Simone Buchholz - Eisnattern (Droemer Verlag, 2012)
Simone Buchholz – Eisnattern (Droemer Verlag, 2012)

Gelesen:26.03 – 28.03.2013 (Zeit nicht genommen), netto 209 Seiten.

Im aktuellen „Hamburg-Krimi“ um Chas Riley geht es schlicht und einfach um Liebe. Und das ist fast schon subtil und mehrschichtig verpackt – gelungen! Als Hintergrund dient das „Fest der Liebe“ (ergo Weihnachten) und die fehlende Liebe allerorten: In Chas Beziehungen, bei ihren Freunden, in der Gesellschaft und überhaupt.

Wieder eine gelungene Schmunzelgeschichte mit Krimi-Hintergrund und ein ebenso gelungener Hamburg Sankt Pauli Führer. Und, ach es ist einfach schön – alle schlechten Menschen in diesem Buch haben Namen wie „von Heesen“, „Kober“ oder „Westermann“ – die guten Menschen ruft mann „Tschauner“, „Incemann“ oder … „Klatsche“ – neat!

Ein echer Blut-Gewalt-Böse Krimi ist das nicht, also stehen die im Hamburg Teil meiner Sammlung, die Marktender haben also gewonnen.

Soundtrack dazu: Rantanplan, was sonst?

Bücher, schnell gelesen: Teil 978

Simone Buchholz - Schwedenbitter (Droemer Verlag, 2011)
Simone Buchholz – Schwedenbitter (Droemer Verlag, 2011)

Gelesen:24.03 – 25.03.2013 (Zeit nicht genommen), netto 210 Seiten.

Und weiter im Cosmos von Chas Riley, diesmal geht es um Ur-Hamburger Themen und das sind Behördenfilz mit Immobilienspekulanten, die Rote Flora und Gentrifizierung. Das ganze verpackt in eine spannende Räuberpistole und einen neuen Sidekick für Chaz der (natürlich) ausgerechnet Incemann (eines der größten Missverständnisse in der Tranfergeschichte des ruhmreichen FCSP) heißt.

Das Ende kann hier auch mal vorweggenommen werden, der „unparteiische“ Oberstaatsanwalt hat mit seinen „Freunden“ im Senat gesprochen und das ganze wird „abgelegt“. Typisch Hamburg, yo!

Kein besonders spannender Krimi aber eine schöne Räuberpistole mit Lokalkolorit (und fast ein Reiseführer für St. Pauli) – fast wie ein Tatort aus Münster würd ich mal sagen!

Soundtrack dazu: Slime, was sonst?