Bücher, schnell gelesen: Teil 1.222

Malcom Mackay - Der unvermeindliche Tod des Lewis Winter (S. Fischer, 2014)
Malcom Mackay – Der unvermeindliche Tod des Lewis Winter (S. Fischer, 2014)

Gelesen: 20. – 23.01.2017 netto 354 Seiten

Der erste Teil der “Glasgow Killer Trilogie” von Malcom Mackay ist nicht ganz so hard-boiled wie die Krimis von Allan Guthrie (die ich sowas von empfehlen kann) aber ein mehr als ordentlicher Start.

Dabei war ich auf den Seiten 7-10 schon voll genervt, da werden nämlich alle handelnden Personen vorgestellt. Was danach kommt ist nicht episch und breit sondern focussiert und schmal – eine kleine Geschichte, offen angelegt (der Titel gibt ja schon weg wer da stirbt) und mit den notwendigen Vorarbeiten (die zum Tod von Lewis Winter, einem ehr glücklosen Kriminellen, führen) und der Fall-out davon. Und der ist vielschichtig.

Alles was von den handelnden Personen geplant war – kommt nämlich nach dem Mord anders. Und so wird das eine spannende Geschichte und man kann erkennen wie das letztendlich Stoff für 3 Bände gibt. Das Setting und die Sprache ist einfach, der Lokalkolorit überzeugend und die Figuren werden überzeugend beschrieben – und dazu eine ausreichend ehrliche Menge Gewalt.

Soundtrack dazu: Johnny & The Self Abusers, was sonst?

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