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S.W. Lauden – Forbidden Beat (Rare Bird Books, 2022)

Gelesen: 15. – 16.06.2026 (netto 211 Seiten)

Auf Englisch gelesen, wird wohl ehr nicht in Deutsch erscheinen.

Perspektivwechsel – Drummer sind ja immer so eine Sache: Das sie das ganze irgendwie mit ihrem sprichwörtlichen Beat zusammenhalten ist mir schon klar, aber sie sind immer “da hinten” irgendwie verschwunden und bei den meisten Konzerten, die ich sehe, sind sie ehr nicht auf einem Podest.

Und haben angeblich einen Hau.

Dennoch haben guck ich bei Konzerten ziemlich oft auf die Drummer, weil sie meistens die Stücke einzählen und die Breaks setzen. Bei einer Band die hand-in-glove eingespielt ist, sind das oft perfekte Momente in einem Set.

Diese kleine (aber feine) Buch spürt dabei nicht nur Stories über und von Drummern nach sondern auch der Geschichte des typischen Punk Beats.

Und die beginnt mit John Maher, der ersten Buzzcocks LP und dem A3 Stück:

Welcome D-Beat!

Das Buch war für mich dann spannend, wenn (meist sehr liebevoll) über Schlagzeuger erzählt wird. Und zwischendrin ehr langweilig, wenn Schlagzeuger über ihre Einflüsse berichten.

Meine Top Drummer sind easy zu finden, sie kommen eh mehrfach vor: Natürlich Bill Stevenson (aus allen möglichen Gründen als “allerbester”) und Chuck Biscuits (das genialste Konzert eines Drummers das ich in all den Jahren gesehen habe, das erste Social Distortion Konzert in der Markthalle – muss eigentlich so 1995 gewesen sein – niemals wieder hat ein Drummer so genial eine Band durch den Set geprügelt).

Daneben: All die weiblichen Drummer die mich immer wieder überrascht haben – zB Rosie Gonce (toyGuitar). Und Bands wie die Outcasts, die es mit zwei Drummern schaffen cooleste Songs zu bringen.

Soundtrack dazu: Van Dammes – Punk Rock Drummer, was sonst?

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