
Gelesen: 13. – 14.06.2026 (netto 311 Seiten)
Nochmal Berlin und … ein Krimi der eindeutig auf Spaß aus ist. Und tatsächlich auch Spaß macht.
Genauso wie zB Jörg Juretzka bringt Horst Evers Speed, ein wenig Härte und Irrsinn in ein ganz wunderbares Szenario: Berlin, unregierbar, nicht kontrollierbar und immer ein wenig Over The Top.
Wo sonst retten 1m90 große Zwerge Union Berlin Fans und einen leitenden Polizeidirektor vor mit Führerelexier vergiftetem Freibier? Und wo sonst gewinnt Union gegen den FC Bayern im Kampf um die Meisterschaft?
Heldin Hope Joanna (Komissarin, ex-Olympiateilnehmerin im Takewondo) kämpft dabei gegen Reichsbürger, Alt- und Neu-Nazis, rechte Esoterik Spinner, einen Geheimorden der echte Wunderartefakte ausliefert, Influenzerwahn und eine machtbewußte Innensentorin.
Auf ihrer Seite Streifenhörnchen “Zeke” Neuendorf, Kommisaranwärterin Siri Yüzel (Siri dabei ohne “”), ein Union Stürmer ohne Führerschein und eine Gruppe Alter Damen, die kein Bock auf neue Nazis haben.
Plakativ? Ja! Mordern? Ja! Manchmal völlig Irre? Ja! Ja!
Dit is Berlin, wa?
Perfekt Unterhaltung, klar, dabei ein wenig seicht aber mit genug Finger in genug Wunden.
Und echt lustig!
Soundtrack dazu: Gulag Beach – There Is No Hope, was sonst?
PS: Horst über Berlin…

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