
Gelesen: 31.03. – 03.04.2026 (netto 257 Seiten)
Aus dem Englischen von Fried Eickhoff.
Einfach nur rund. Eine durch und durch gelungene Geschichte, eingebettet in eine großartig beschriebene Landschaft … und dazu mit dem pensionierten Lieutenant Joe Leaphorn und dem Navajo-Cop Jim Chee.
Und Jim Chee betreibt sein Lieblingsspiel: Das FBI schlecht aussehen lassen. Denn das ist hinter drei Gängstern her, die ein Casino im Indianerreservat überfallen haben und mit reichlich Bargeld in kleinen Scheinen in die Canyons verschwunden sind.
Und wo das FBI einfache Spuren in einfache Schlussfolgerungen verwandelt gucken Chee und Leaphorn nicht nur genauer hin sondern kennen auch die Geschichte: Schon vor hundert Jahren versteckte sich ein nicht zu findender Bösewicht in den Canyons.
Hillerman packt noch mehr dazu: Milizionäre und eigensinnige Rancher, die das Weiden auf öffentlichem Land als gottgegebenes Recht betrachten.
Diese, wie viele andere stolze und eigensinnige Menschen, die dieses karge, unbarmherzige Land bewohnen, hegen ebenso ein tiefes Misstrauen gegenüber der Bundesregierung und all ihren Vertretern.
Tatsächlich dreht sich die Geschichte ebenso sehr um die Beziehungen zwischen den Charakteren wie um das zentrale Rätsel der verschwundenen Casiono-Diebe.
Leaphorn versucht, sein Verhältnis zu einer Professorin zu ergründen, Chee ringt mit dem Gleichgewicht in seiner Beziehung zum legendären Lieutenant, daneben interessiert sich Officer Bernie Manuelito offensichtlich für Chee und scheint mehr als nur eine Kollegin zu sein.
Love is in the air?
Leaphorn findet die entscheidenden Antworten in dem Fall, während Chee seinen eigenen Erkenntnissen nachgeht (und beide ignorieren die FBI Spuren weitgehend).
Einfach nur klasse, ohne wenn und aber.
Soundtrack dazu: Rocket From The Crypt – Canyon Killer, was sonst?

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