Bücher, schnell gelesen: Teil 1.531

Fondermann & Gebhardt – Freitag, der Dreißigste (Edition Subkultur, 2021)

Gelesen: 20. – 25.06.2021, netto 165 Seiten

Kein Krimi, ehr ein Road Movie. Mit Hamburg Bezug. Geschrieben von zwei Musikern (zumindest kenne ich sie mehr als Musiker und weniger als Autoren).

Eigentlich eine schöne Geschichte über zwei verlorene Seelen, das Lesevergnügen wird für mich jedoch durch den ehr engen Blocksatz, wenig Absätze und die Schrifttype gemindert … puh, das hatte ich lange nicht.

Was im Buch aber ganz ausgezeichnet funktioniert ist der Spannungsbogen: Sascha aus dem Sauerland (was für eine Kombi) sucht die Freundin ihres geliebten Bruders und Robert aus Eckernförde ist ein zugezogener Hamburger der einfach nicht in Hamburg landen konnte bw. erfolgreich wurde: Kein Job, keine Freundin und sein DJ Gig in einer Kascheme auf dem Hamburg Berg ist auch keine Erfolgsstory.

Die Wege von Sascha und Robert kreuzen sich, eine Romanze entsteht – aber die ist so brüchig wie das Leben in der Großstadt. Und am Ende entlädt sich die Spannung mit einem gekonnten “Bäng”.

Kein Krimi, kein wirkliches Szenebuch. Einfach nur eine Geschichte mit Lokalkolorit.

Soundtrack dazu: Motormuschi – Leb Mein Kleines Leben, was sonst?

PS: Und die Autoren? Sind Dringeblieben…

https://dringeblieben.de/videos/freitag-der-dreiigste-buch-und-horbuch-vorstellung-von-und-m

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