Bücher, schnell gelesen: Teil 1.136

Richard Laymon - Der Killer (Heyne Hardcore, 2015)
Richard Laymon – Der Killer (Heyne Hardcore, 2015)

Gelesen: 06. – 12.11.2015, netto 265 Seiten.

Das war dann wohl der beste aus der Laymon-Reihe. Mehr dicht als episch. Mehr konzentriert als weiträumig. Und eine Storyline die zwar schwächen hat aber einigermaßen geradeaus kommt.

Das ganze ist eine Vermurksung von B-Movie und Trashfilmen aus dem Horror-Genre: Ein wenig Satanskult, ein wenig Sexkult, ein wenig lakonische Gewalt (immer gut), ein wenig Road Movie und eine Überraschung (die so bekloppt ist das ich sie hier verraten muss):

Ein Killer ist unsichtbar, da er Bohnen im Mund hat die vorher in einem abgetrennten Kopf gekeimt haben (dieser wiederum muss mehrere Tage mit Cognac getränkt werden während er in der Erde ist). Wow!

Trotz einiger echt bekloppter Dinge ein echter kleiner Schundroman, Pulp im besten Sinne. Voll OK!

Soundtrack dazu: Battered Wives, was sonst?

Bücher, schnell gelesen: Teil 1.135

Richard Laymon - Die Gang (Heyne Hardcore, 2013)
Richard Laymon – Die Gang (Heyne Hardcore, 2013)

Gelesen: 01. – 05.11.2015, netto 615 Seiten.

Na endlich, da ist der erste Laymon der einen halbwegs gelungenen B-Movie in mein Kopfkino zaubert.

Das ganze ist tatsächlich wie ein amerikanischer College B-Movie aus den 80ern: Ein Seebrücke an der Küste mit einem heruntergekommenen Vergnügungspark, jugendliche die Jagd auf Penner machen, erster Sex und natürlich noch mehr Sex. Und Gewalt. Und Gore.

Das ganze wäre wirklich gut wenn es entweder „noch härter“ wäre oder aber wenn es ein paar gesellschaftskritische Hintergründe hätte. So schwebt es wieder im „ungefähren“ aber wenigstens als stringenter Plot mit einem richtig guten Ende (Filmreif). Die Länge ist ok, wenn auch einige Sachen arg ausgewalzt werden aber das ist ok. Gut zu lesen aber wie bisher alles von ihm: Nix besonderes.

Soundtrack: The Dickies – „Killer Klown“ und „Stukas over Disneyland“, was sonst?

 

Bücher, schnell gelesen: Teil 1.134

Rhard Laymon - Das Loch (Heyne Hardcore, 2013)
Rhard Laymon – Das Loch (Heyne Hardcore, 2013)

Gelesen: 29. – 31.10.2015, netto 518 Seiten.

Bingo! Von der Anlage der Geschichte – zwei Erzählstränge die aufeinandertreffen – her das interessanteste Buch von Laymon bisher, dazu wird von den beiden Hauptpersonen der jeweiligen Geschichtsteile sowohl von „aussen“ als auch „von innen“ erzählt. Das ist nicht schlecht.

Das ganze fängt als guter Slasher-Road-Movie an und geht dann leider, trotz des guten „Menschenfresser (die Guten) vs. Psychos (die Schlechten)“ Settings irgendwie den Bach runter. Langweilige Sexszenen bereichern die Story genau „0“ und einige ehr unglaubwürdige Wendungen sind dann ehr so … Mist. Aber, als billiger Schundroman, flüssig zu lesen und ab und an auch für einen Lacher gut. Das englische Original („Into the fire“) passt als Titel besser, but who am i?

Soundtrack dazu: Meat Puppets, was sonst?