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  • Bücher, schnell gelesen: Teil 951

    Bücher, schnell gelesen: Teil 951

    Frank Bill - Cold Hard Love (Suhrkamp, 2012)
    Frank Bill – Cold Hard Love (Suhrkamp, 2012)

    Gelesen: 16. – 20.10.2012 (Zeit nicht genommen), netto 259 Seiten.

    Eigentlich ein Buch das in die Rotbuch Hard-Case-Crime Serie gehört. “Pulp” ist das wohl. Es ist eine Sammlung von kurzen Stories, alle irgendwie auch miteinander verzahnt, schön gewalttätig, böse und hundsgemein.

    Aber – und das ist schade – auch irgendwie “mau”. An der Übersetzung kann es nicht liegen, Conny Lösch mach keine schlechten Übersetzungen. Punkt. Keine Ahnung wie die Geschichten enstanden sind, ob einzeln und ohne Plan des Zusammenfügens oder aber geplant als Mosaiksteine eines ganzen – irgendwie ist der “Flow” des ganzen nicht wirklich “cool”.

    Aber – die Geschichten für sich sind teilweise großartig und die durchgeknallten Rednecks sind einfach total am Ende: Waffen, Meth und Gewalt bestimmen ihr Leben. Ab und an blitzt dann auch mal ein Grund für ihre Wut auf aber das bleibt alles ehr im Hintergrund.

    In Summe: Lesbar, ausreichend gewalttätig aber keine Großtat!

    Soundtrack dazu: Southern Culture on the Skids, was sonst?

  • INFORMATION UND DISKUSSION ÜBER WEITERE SCHRITTE ZUR UMSETZUNG DER ERGEBNISSE DER SICHERHEITSKONFERENZ IN BERLIN UND DER INNENMINISTERKONFERENZ („Sicheres Stadionerlebnis“).

    INFORMATION UND DISKUSSION ÜBER WEITERE SCHRITTE ZUR UMSETZUNG DER ERGEBNISSE DER SICHERHEITSKONFERENZ IN BERLIN UND DER INNENMINISTERKONFERENZ („Sicheres Stadionerlebnis“).

    Home, sweet home...
    Home, sweet home…

    Unbedingt lesenswert: Nix Sicherheit – it’s Vermarktung, stupid!

    Ich mach mir die Meinung mal zu eigen! Und: Heraus zum Protest!

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 950

    Bücher, schnell gelesen: Teil 950

    Andrea Camilleri - Das Ritual der Rache (Lübbe, 2012)
    Andrea Camilleri – Das Ritual der Rache (Lübbe, 2012)

    Gelesen: 14. – 15.10.2012 (Zeit nicht genommen), netto 277 Seiten.

    Ein knurriger und verschrobener Commissario (“Dottori”) aus einem ehr kleinen sizilianischem Ort – davon gibt es viele Bände, ich hab mal eins ausprobiert, normalerweise hätte ich ihn liegen lassen müssen: Das Cover ist so schlecht, manno!

    Die Geschichte aber hat was, die handelnden Personen auch. Meine Lieblingsfigur war schnell der Assistent – immer nur “Dottori”, “Dottori” und immer zu Diensten.

    Zu Umgebung passend gibt es Mafia, schöne Frauen und ganz einfach gute alte Polizeiarbeit. Weniger die lakonischen Gewaltorgien die ich bevorzuge, ehr eine ruhige und stilsichere Skizze des italienischen Landlebens auf Sizilien.

    Ich überleg allerdings immer noch, ob ich die anderen Bände auch lese. Noch bin ich mir nicht sicher – also hat das Buch mich nicht überzeugt.

    Soundtrack dazu: The Veterans, was sonst!