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  • Aue Shall Burn

    Home, sweet home...
    Home, sweet home…

    … boah, das war ein guter Freitag. Auf der Arbeit bis auf 2 Dinge das Jahr 2013 erledigt und die Gewissheit, das nach der nächsten Arbeitswoche ingesamt 4 Wochen Urlaub folgen. Neat! Dannach schnell rüber zum Doc, um den magischen FC in Aue zu sehen. Die Hoffnungen waren nicht so groß (“…da haben wir nie was gerissen“) aber die Spannung war da. Auch wenn das Ergebnis gegen Köln alles andere als prickelnd war gibt doch die Handschrift des Coaches große Hoffnung, zumal auswärts.

    Und, ja, so war es. Ein von Anfang bis Ende gutes Spiel in dem auch der selten unsinnige Elfmeterpfiff des Unsympathen Wolfgang Stark keine Richtung vorgab. Im Gegenteil – taktisch perfekt eingestellt und unter Verzicht auf den Jammerlappen im Sturm ging es nur in eine Richtung. Mit Buchtmann als perfektem 6er der das Spiel macht, mit Kalla und Rzatkowski als perfekten und leidenschaftlichen Aussenpressern und mit 2 coolen Offensivspielern. Naja, ok, und mit einem Tor des Monats von Fin. Achja, ein Keeper war auch dabei! Und anders als die Mopo, die Buchtmann als “schlecht”  verortete und Schachten den Pass zum 1:0 zusprach, habe ich Buchtmann mit Bartels und Tschauner als die Stärksten gesehen. Danke – der Coach darf bleiben!

    Beste Szene: 88. Minute, die Kulisse in Aue ist leise und über das Mikro am Rand hören wir Vrabec einen Konter anfeuern: “…weiter vor, macht das 3:0!” – das erwarte ich von einem Trainer!

    Heaven Shall Burn - Grosse Freiheit 36 (06.12.2013 21:41  (c) gehkacken.de) )
    Heaven Shall Burn – Grosse Freiheit 36 (06.12.2013 21:41 (c) gehkacken.de) )

    … und der Abend flutschte nur so weiter: Abfiff, Jubel, Fussmarsch zur Freiheit, Gästeliste (Danke Finn!), rein und ZACK! Heaven Shall Burn mit dem ersten Stück. Es folgten 1 1/2 Stunden perfekter Metalcore vor einem enthusiasmierten Publikum. Nicht 100% mein Ding aber passte. Und vor allem der Drummer war perfekt. Allerdings würde ich mir mal wünschen das Bassisten nicht immer Hulks sind sondern zB mal einer mit der Statur von Finn Bartels ums Eck kommt …

    Der Platz an der Bar war entspannt und sorgte für beste Versorgung. Schade nur, das die Freiheit am Wochenende immer wg. Disco Konzerte so früh anfängt und um 22:00 alle raus müssen. Aber auch das störte an diesem perfektem Freitag nicht, noch 2 NBAs mit dem Doc im Miller und ein perfekter Tag war vorbei!

    Danke FCSP, Danke Finn, Danke HSB und Danke Doc! Love it!

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.021

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.021

    Joe Nesbø - Koma (Ullstein, 2013)
    Joe Nesbø – Koma (Ullstein, 2013)

    Gelesen: 01. – 05.12.2013 (Zeit nicht genommen), netto 610 Seiten.

    Yo, der Cliffhänger von “Die Larve” wird hier überaus elegant aufgenommen und führt jeden, der den Vorgänger nicht im Kopf hat, erstmal ins Nirvana. Aber auch geschulte Nesbø-Leser werden ob der Ausdehnung der Ungewissheit (ja, das wäre doch mal ein Buchtitel! Oder ‘ne LP!) ein wenig ins Zweifeln kommen. Das ist ein guter Einstieg und hält die Spannung hoch.

    Dannach entwickeln sich wie gehabt parallele Handlungstränge, die lösungsorientierten Leser das Leben ganz schön schwer machen – es gibt eine Vielzahl von Optionen, eine Vielzahl von Fährten und es sterben auch “gute” (das mag ich, eigentlich ist doch jeder incl. der Hauptfigur sterblich, oder?). Das im Buch dann noch ein zweiter Cliffhänger versteckt ist, ist dann schon hohe Kunst. Wirklich. Im Kino wäre das eine großartige Szene!

    Spannend und gut zu lesen. Am Ende jedoch frage ich mich ob es nicht an der Zeit ist Harry Hole jetzt ganz abtreten zu lassen. Er hat es verdient! Und dann könnte Joe Nesbø einen wie befreiten und ultimativen Olso oder Bergen Krimi schreiben, how about that?

    Soundtrack dazu: The Terrifieds – was sonst?

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.020

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.020

    Ross Thomas - Dämmerung in Mac's Place (Alexander Verlag, 2013)
    Ross Thomas – Dämmerung in Mac’s Place (Alexander Verlag, 2013)

    Gelesen: 25.11. – 30.11.2013 (Zeit nicht genommen), netto 385 Seiten.

    Ein paar Jährchen weiter und Ross Thomas ist mit seinen Helden McCorkle und Padillo bei CIA, Contras und Oliver North angekommen – der richtige Backdrop um eine weiter Lehrstunde in US of A Politik,  Geheimdiensten und DC zu starten. Wie alle Bücher von Ross Thomas eine kluge, behutsame und unangestrengte Story – dazu kommen klare und scharfe Dialoge. Einfach gutes Handwerk das eine spannende Story raushaut.

    Diesmal ist Freundschaft, Liebe, Betrug und die große Angst der CIA das ihre “nassen” Geschäfte in Übersee bekannt werden. Das ganze wird aber nicht marktschreierisch sondern ganz cool dargeboten, dazu ein paar falsche Fährten und eine Trauergemeinde die Person für Person dezimiert wird. Und am Ende – natürlich – eine doppelte Rochade. Cool!

    Soundtrack dazu: Minor Threat, was sonst?