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  • Trainerwechsel leicht gemacht!

    Trainerwechsel leicht gemacht!

    Home, sweet home...
    Home, sweet home…

    Es ist wie so oft im Fussball: Ein Trainer muss die richtige Spielform für das vorhandene Personal finden – nicht umgekehrt. Der ex-Kollege Frontzeck hatte 15-15-15 Spiele Zeit das zu tun und hat es eigentlich nie wirklich hinbekommen. Der Kollege Vrabec hat nur kleine Änderungen gemacht und hat 4-0-1 in der Bilanz stehen und ist dabei bereit das für “mehr als Mittelmaß” notwendige Risiko zu gehen. Und das Team dankt es ihm und spielt wie losgelassen. Ballbesitz! Offensiv! “Dance like a butterly and sting like a bee“!

    2te HZ, 2tes Gold. 2tes Tor bitte! ( (c) 2013 gehkacken.de)
    2te HZ, 2tes Gold. 2tes Tor bitte! ( (c) 2013 gehkacken.de)

    Wie oft haben wir in den letzten Jahren gesagt “…warum nicht mal mit 2 Spitzen?” – Vrabec traut saichund das haut hin, vor allem weil der kleine Finn endlich seine Abschlusschwäche abgelegt hat und trifft wie ein großer. Hoffentlich schafft es der Verein seinen Vertrag um 3 Jahre zu verlängern, das wäre fast genauso wichtig wie der Vertrag für den Kollegen Vrabec.

    Fiiiiinnnnnnnn! ( (c) 2013 gehkacken.de)
    Fiiiiinnnnnnnn! ( (c) 2013 gehkacken.de)

    Nein, das müßte wie in Aue wieder “BUUUUUCCCCHHHHHTMANNNNNNN” lauten! In Aue war es ein 45 Meter Pass, bei 1860 waren das sicher 60 Meter … in den Fuß von Finn, der Volz wie einen Anfänger verarscht und dann mit einem Schuss aus dem Lieblingsfuss in die Lieblingsecke abschließt. Star! Beide, für mich vor allem Buchtmann – ein unfassbares Geschenk von Köln (Ablösefrei!)…tststs

    PS: Das 1860 nur Asi ist war mir seit Hoisdorf 23.09.1989 klar – schön am Montag dieses auch noch mal akustisch bestätigt zu bekommen. War das mal ‘ne “Fanfreundschaft”? Fuck off!

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.022

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.022

    Robert James Fletcher - Inseln der Illusion (Die Andere Bibliothek, 2013)
    Robert James Fletcher – Inseln der Illusion (Die Andere Bibliothek, 2013)

    Gelesen: 06. – 14.12.2013 (Zeit nicht genommen), netto 283 Seiten plus 40 Seiten Anhänge.

    Ihr träumt von der Südsee? Fucked up, schon 1912…und überlaufen mit gierigen Engländern, Franzosen, Australiern die die Eingeborenen ausnehmen. Die harte Realität des ehr anstrengenden Lebens auf den Neuen Hebriden berichtet Robert James Fletcher (ein Schotte, den es aus Abenteuerlust in die Südsee verschlagen hat) in vielen Briefen ungeschminkt und extrem wortgewandt an einen Freund zuhause. Leider hatte er keine Ahnung, das dieser die Briefe so großartig fand das er daraus ein Buch machte. Ohne zu Fragen. Cool.

    Von 1912 bis 1923 trieb sich Fletcher in der Südsee rum und ihm wurde schnell klar das es kein Paradies mehr ist, sondern durch den Kolonialismus und die Missionare vergewaltigt, missbraucht und ausgekotzt worden ist. Obwohl auch er sein Geld vor Ort als Plantagenverwalter und Ausbeuter verdiente wahrte er doch – zumindest in den Briefen – eine Distanz zu den restlichen Weißen und berichtet nicht nur mit ätzendem Sarkasmus nach Hause sondern analysiert aus der Ferne auch gleich noch den Krieg.

    “… Das englische Volk ist viel schlimmer dran als die unterdrückten Muschiks oder die verpreußten Deutschen. Man hat sie nicht nur genauso schlimm ausgebeutet wie ihre Brüder auf dem Kontinent, sondern auch noch für dumm verkauft. Man hat ihnen die große Farce der ‘Volksregierung’ vorgespielt wie nirgendwo sonst…” (Robert James Fletcher, Juni 1918)

    Eine groß- und bösartige Charakterstudie der Kolonien auf den Neuen Hebriden,  wer auf ungeschmückte historische Berichte steht greift einfach zu!

    Soundtrack dazu: The Movement, was sonst?

    PS: Book Collectors are pretentious assholes – #4183 der nummerierten Erstausgabe!

  • … time for some season’ing

    … time for some season’ing

    want some snow for christmas!
    want some snow for christmas!