Tag: Edition Nautilus

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.306

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.306

    Jérôme Leroy - Der Block (Edition Nautilus, 2017)
    Jérôme Leroy – Der Block (Edition Nautilus, 2017)

    Gelesen: 28.02. – 02.03.2018, netto 308 Seiten

    Bei diesem Buch haben mich zuerst die ganzen Rezensionen abgeschreckt, ich dachte sowas brauch ich nicht und das ist auch kein Krimi.

    Pustekuchen, genau sowas braucht Deutschland – das ist nur ein Beispiel aus Frankreich, wo der Rechtsruck in der Gesellschaft schon länger passiert ist. Und dieses Buch verpackt die Geschichte wie sowas passiert in einen Krimi, wenn auch nicht in den spannendsten.

    Zwei Rechte, zwei Geschichten – einmal aus der “Ich” Ebene, einmal aus der “Du” Ebene, der Autor nimmt keine Position sondern lässt die Protagonisten einfach mal erzählen wie das so funktioniert mit “an die Macht kommen“. Dabei fließt Blut und wie so oft in der Geschichte werden am Ende die Hauklötze geopfert sobald die Futtertröge für die eigentlich Bösen in die Nähe kommen.

    Mal es Blau an und nenne es “Die Alternative” und du kannst ahnen wie weit es Nihilistische Arschlöcher mit einem Gefühl für die Massen bringen können.

    Niemals!

    Pflichtlektüre, bitte kaufen und lesen.

    Soundtrack dazu: Berurier Noir – La Jeunesse Emmerde le Front National, was sonst?

     

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.241

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.241

    Alan Carter - Des einen Freund (Edition Nautilus, 2016)
    Alan Carter – Des einen Freund (Edition Nautilus, 2016)

    Gelesen: 04. – 13.05.2017, netto 374 Seiten

    Heißer Scheiß ctd – nach dem großartigen “Prime Cut” kommt der zweite Teil um Cato Kwong und Lara Sumich. Aus dem Boom-Town in der Mienengegend zurück in die Großstadt an der West-Küste und Großstadt-Problemen.

    Wie schon im ersten Buch schafft es Alan Carter auf perfekte Weise unabhängige Handlungsstränge perfekt und fast unbemerkt miteinander zu verweben.

    Eine persönliche Vendetta eines Killer-Arschlochs, ein Bandenkrieg, ein Verdeckter Ermittler und ein korrupter Bulle sind neben den Schicksalslinien der Polizisten Cato und Lara postiert und kreuzen diese – das bleibt nicht ohne Schäden. Obendrauf noch ein kriegsgeschädigtes Flüchtlingskind aus Afrika das keine Skrupel kennt.

    Exzessive Gewalt, sexuelle Gewalt und brutaler Mord – all das gibt es hier umsonst und doppelt und dreifach. Einfach ein herrliches Sujet und mit einer großartigen Tiefe erzählt.

    Keine Ausrede – beide Bücher sind PFLICHT!

    Soundtrack dazu: zxspecky – Living Hell – was sonst?

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.240

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.240

    Alan Carter - Prime Cut (Edition Nautilus, 2015)
    Alan Carter – Prime Cut (Edition Nautilus, 2015)

    Gelesen: 02. – 03.05.2017, netto 360 Seiten

    Das ist dann mal schlicht und einfach gaaaaanz heißer Scheiß! Wow – mit das beste von Down Under was ich bisher gelesen habe.

    Das geht mit einem großartigen Flashback los und schon auf den ersten 20 Seiten gibt es 4 gemetzelte Leichen. Cool. Supercool.

    Dazu schafft es Alan Carter einen Looser zum Helden (der Geschichte) zu machen und bis zu 4 Handlungsstränge dermaßen elegant aufeinander zurasen zu lassen das man als Leser überhaupt nicht mehr loslassen kann.

    Und, das beste, es gibt trotz allem Witz (und davon gibt es reichlich) genug Blut, genug Bösartigkeit und … tada … kein Fucking Happy End. Ein Buch wie ein Gedicht. Kaufen. Lesen. Staunen!

    Soundtrack dazu: Sex Surprise Attack, was sonst?