Jör Juretzka - Taxibar (Rotbuch, 2014)

Bücher, schnell gelesen: Teil 1.051

Jör Juretzka - Taxibar (Rotbuch, 2014)
Jör Juretzka – Taxibar (Rotbuch, 2014)

Gelesen: 14. – 20.06.2014, netto 215 Seiten.

Unser Anti-Held Kristof Kryszinski nimmt uns diesmal mit auf eine Reise durch das Elend der Ruhrgebietes – Zigeuner, dealende Russen, kaputte Deutsche und das Elend der den Bach runtergehenden Innenstädte. Das Elend ist so Elend, das Kristof seinen Gig als Detektiv aufgegeben hat und nun eine Spelunke (die auch Bar sein könnte) führt. Als er nebenbei ein kleines Paket voll Koks findet und zu Geld machen will geht die Chose natürlich den Bach runter.

Neue Umgebung, neue Charaktere und ein klarer Blick auf die Menschen, die sich dort herumtreiben. Und ein Spass, der einem auch schonmal im Halse stecken bleibt, da auch hier gestorben wird und das nicht nur aus guten Motiven.

Ich mag das, ich mag den Humor und ich habe auch keine Probleme mit der kleinen Typveränderung die dem Helden wiederfährt. Das perfekte Buch um zu lernen wie man eine Kneipe führt. Lehrbuchstoff sozusagen. Passt.

Soundtrack dazu: Lokalmatadore, was sonst?

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