Bücher, schnell gelesen: Teil 1.267

Jeab-Luc Bannalec - Bretonisches Leuchten (Kiepenheuer & Witsch, 2017)
Jeab-Luc Bannalec – Bretonisches Leuchten (Kiepenheuer & Witsch, 2017)

Gelesen: 1. – 03.09.2017, netto 305 Seiten.

Teil 6 der bretonischen Reiseführer-Krimis ist der bunteste und auch der langweiligste. Ich mag meine Krimis, ich mag sie hart und ich mag sie lakonisch.

Eine ganze Woche Kommisar Dupin und sein Holde am Strand verfolgen mag ich ehr nicht so. Und wenn der running gag „ich ermittle nicht, ich bin in Urlaub“ ist, dann ist das wahrscheinlich ein lustiges Drehbuch für die Filmreihe (die trotz der großartigen Annika Blendl und Jan-Georg Schütte ehr lala ist) aber kein Futter für mein Kopfkino.

Schade.

Soundtrack dazu: La Zone, was sonst?

PS: So doll ist der Strand dann auch wieder nicht …

Bücher, schnell gelesen: Teil 1.190

Jean-Luc Bannalec - Bretonische Flut (Kiepenheuer & Witch, 2016)
Jean-Luc Bannalec – Bretonische Flut (Kiepenheuer & Witch, 2016)

Gelesen: 04. – 13.08.2016 netto 425 Seiten

Jaja, die bretonischen Reiseführerkrimis. Diesmal nicht nur von einem Reiseverantstalter gesponsort sondern auch mit einer ganzseitigen Anzeige für das Ar Men Du (Relais du Silence et Restaurent Gastronomique), sowas hab ich noch nie in einem Buch gesehen … tststs

Der Kriminalfall spielt diesmal im Fischermilieu und auf den kleinen Inseln vor der Küste und ist eine veritable Mordserie. Neben der tatsächlich sehr plastischen Schilderung der wunderbaren Landschaft ist dabei die spannende Hatz nach dem Mörder und nach den Details rund um die Morde extrem elegant.

Ein Kommissar und das Meer“ könnte man sagen und „eine ziemliche Hatz„: Im Gegensatz zu den anderen Büchern ist hier ordentlich Tempo drin. Trotz der offensichtlichen Werbung für eine wunderbare Landschaft ein gutes Buch.

Soundtrack dazu: Pastel Vespa, so!

Bücher, schnell gelesen: Teil 1.163

Jean-Luc Bannalec - Bretonischer Stolz (Kiepenheuer & Witsch, 2015)
Jean-Luc Bannalec – Bretonischer Stolz (Kiepenheuer & Witsch, 2015)

Gelesen: 05. – 07.03.2016, netto 368 Seiten.

Und der vierte Streich der ganz offensichtlich durch den Tourismusverband der Bretagne geförderten Krimiserie um Kommissar Dupin.

Beim letzten Band ging es um Salz, hier geht es um Austern. Und Druiden. Und Kelten. Der Leser wird förmlich erschlagen mit Referenzen und kann am Ende gar nicht anders als das eine oder andere Nachzuschlagen.

Dazu gibt es wie immer leckeres Essen und jede Menge Details rund um die Austernzucht. Achja, Mord gibt es auch. Und was am Anfang als etwas wirr daherkommt wird im Mittelteil mit einem klitzekleinen Hinweis quasi verraten – mal sehen wie viele Leser das erkennen und damit den Rest des Buches erahnen.

Schade, das war gar nicht nötig, der Kriminalfall ist diesmal leidlich spannend – das ganze Buch auch viel hektischer, was ihm aber gut tut. Leichte Ware und immer noch Urlaubslektüre (ich hab es wg. Nahtoterfahrung „Grippe“ in einem schnellen Rutsch gelesen).

Soundtrack dazu: Toxic Frogs, was sonst?